Feldern zu leicht.aus, und wir haben dann für uns und unſer Vieh faſt gar nichts.=- Darum werden dieſe gu- ten Leute das vorige Jahr wieder ein ſehr trauriges ver- lebt haben.
Aus ſol<hen Gegenden möchten alle Landwirthe groß und klein zu dem Hrn. Dr, Gerke nach Frauenmark im Amte Criwitz im Großherzogthume Meklenburg wan- dern, und ſehen, wie es dieſer Mann endlich, laut ſei- nen ſchriftlihen Ausſägen ſo weit gebracht hat, daß er durch ſeine Waſſerfurc<hentheorie in Verbindung mit dem Di>mergeln, und mit der mehrfachen Wiederholung des Mergelns über die allertro>enſte Witterung einen- vollkfommnen Sieg davon trägt 2c- Wer ſo etwas mit, Zuverſicht behaupten kann, der iſt ein eben ſo großer und noch größerer Wohlthäter ves Menſc<engeſchlechts, wie jeder Wunder- Dockor, und zu ihm müſſen alle Land- wirthe, vorzüglich aber die aus tro&nen und ſandigen Gegenden wallfahrten, um ſich Heilung ihrer Gebrechen zu holen, Denn wenn man es in der Gewalt hat, über die allertro>enſte Witterung einen vollkommnen Sieg davon zu tragen, ſo braucht man das ganze Jahr keinen Regenz und welcher Landwirth würde nicht gern das angenehme Loos haben, alle ſeine Arbeiten und länd- lichen Beſchäftigungen bei immerwährendem Sonnen- ſcheine zu machen.
Der Beſitzer von Ober- Streydelwisz hat es nun zwar auf ſeinem ſonſt geringen Boden ſchon ſehr weit ge- bracht, und gewinnt Erndten auf demſelben, die man ſolchem AFer früher gar nicht zutraute, aber die große TroFenheit hat er doch noh nicht beſiegen können, und eine Reiſe nach Frauenmark iſt für ihn das Einzige, was er noh zu thun hat, um es ſo weit zu bringen, als nur
2dw, R, IT. Thl, 1, Abth, 7


