ſeine kühnſten Wünſche reichen. Dann wird man, wenn erſt dieſes Licht weiter verbreitet iſt, einen guten Boden, dem die Dürre von Natur weniger ſchadet, jedem gern überlaſſen, der ihn theurer, als einen leichten"humoſen Sandboden kaufen will, und alle AFerarten werden gar bald in gleichem Werthe ſtehen." Wenn. dann nicht das goldene Zeitalter für die Landwirthſchaft eintritt, ſo er- lebt es das Menſchengeſchlecht auf dieſer Erde nie,
- Die Ruſtical- Beſißungen in hieſiger Gegend ſind faſt alle von keiner ſonderlichen Größe. Selten enthal- ten ſie über 40=- 50 Morgen Aerland. Große Frei-
| Scholtiſeyen findet man wenig, und auch dieſe enthal-
ten nur höchſtens 4=- 5 Hufen, während man im Breslauiſchen deren von 10=- 12 Hufen antrifft.
In und um Fürſtenau findet man viel Eiſenſtein, ver hier überall aufgeſucht und von den Bauern bis nach Neuſalz an die Oder gefahren wird. Dadurc< verdienen fie ein ziemliches Fuhrlohn, und es iſt dies ein nicht unbe» deutender Erwerbszweig für die ganze Umgegend. Sie befommen von dieſem Transporte, der ein und eine hals be Meile Entfernung beträgt, vom Kaſten 25 ſgr., und laden bei gutem Wege auf zwey Pferde einen Kaſten. Von Neuſalz gehen dieſe Erze zu Schiffe nach Berlin.
Aber nicht blos für die Verfahrenden entſteht hier- aus ein Gewinn, ſondern auch für diejenigen, auf deren Feldern dieſer Eiſenſtein liegt. Es giebt, wie mir ver- ſichert ward, Bauern, die jährlich einige hundert Kaſten ſolcher Erze ausgraben und verkaufen, und für den Ka- ſten 6 ſgr. bekommen. Der Schaden, der durch dieſes Ausgraben dem Lande zugefügt wird, iſt de8halb höchſt unbedeutend, weil die Pläße, wo dieſe Erze gefunden
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