Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
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der Fall, undder Vorkheil.iſt bei der Ausführung ſeiner“, Plane, ſ9-zu ſagen, ein angenehmes Accidenz, was ſich aber von ſelbſt finden muß./

Wer aber daran zweifeln wollte, wie ein ſhwacher und kranker Boden durch Weide-Koppelwirthſchaft ge heilt und zu Kräften kommen könne, der darf die hieſige

Wirthſchaft nur«mit einiger Aufmerkſamkeit anſehen,

und den Acer ſelbſt etwas genauer unterſuchen«

Der Klee ſtand ſelbſt auf Höhen mit flachem Bo- den ſtark und kräftig und die Weide war ſo im Ueber- fluſſe, daß das Vieh im vollſten Sinne des Wortes dar2 in ſchwelgte. Bei einem ſolchen Ueberfluſſe wird denn auch das Vieh ſo recht eigentlich aus einander getrieben, und erreicht das Maximum der ihm von der Natur be- ſtimmten Größe und Stärke.

Ich durhſtreifte allein die Siegersdorfer Fluren, weil es an einem Sonnabende war, wo kein Wirthſchafts- Bearztteter Zeit hatte, mich zu begleiten; fand aber die Grenzen leicht, weil ich-überall, wd ein weniger kräfti2 ges Land anging, wußte, daß ich über die Grenzen hin? 'auskam.„

Könnte und wollte jeder Landwirth=-nach ähnlichen Grundſäßen zur Zeit, großer Wohlfeilheit wirthſchaften, ſo hätten wir die Getreidepreiſe ziemlich in der Gewalt,

und, dem Ganzen würde der Vortheil daraus erwachſen,,

daß keine, ſchädliche allzugroße Wohlfeilheit entſtünde, wo die Gaben Gottes gering geſhäßt und verwüſtet wer» denz eben ſo wenig würde große Theurung zu fürchten ſeyn, weil die beſten und größten Vorräthe von Nah» rungs8mitteln im Boden ſelbſt lägen ,“ deſſen Kraft man zur rechten Zeit anſprechen könnte, was man gewiß auch immer, ſobald die Preiſe nur lohnten, thun würde,

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