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Schlefien war, der ächte Merino's einführte, und daß von ihm eine Menge Heerden-in den Zeiten ſich anſtamms: ten, wo man von vielen Heerden, die in Feinheit jener jebt den Rang abgelaufen haben, noch gar nichts wuß- te. Aber dieſe Heerde iſt auch ein Beweis, zu welchem Ziele man ſelbſt. mit ä<hten Merinos gelangen kann, wenn man ſtets nur auf Größe des Körpers und Reich» wolligkeit ſieht.
Wäre es aber erwieſen, daß Scaafe von dieſer Größe nicht mehr Futter brauchten, als kleinere, ſo wä- re es- in jedem Falle vortheilhafter, dieſe bei geringerer Wollfeinheit zu halten, als hochfeine, die vielleicht nur 10 Stein jährlich das Hundert an Wolle geben. Die Rechnung iſt dann ſehr klar, Wolle von jenen großen Scaafen würde unter den jeßigen Conjuncturen etwa 100 Rthlr. der Centner gelten, wogegen die hochfeine etwa 180 Rthlr. der Centner gelten könnte. Mithin wäre der Vortheil bei den großen um 10 pro Cent höher. Dagegen wäre das Schlachtvieh aus dieſer Heerde wohl doppelt ſo viel werth, als aus der hochfeinen(denn das Schlachtvieh. können wir als Märzvieh nur berechnen, weil für die ſpätere Zeit nicht immer auf ſo hohe Preiſe des Zuchtviehes zu rechnen iſt). Rechnen wir nun, daß bei gutem Stande der Heerde ohngefähr ein Fünftheil alljährlich zum Verkaufe Xommt, ſo würde bei doppel- tem Werthe des Viehes der Vortheil um 20 pro Cent hd- her, mithin die großen Schaafe alles in allem 30 pro Cent mehr werth ſeyn, als die kleinen.
Wer jedoch den Futterbedarf ſolches Viehes auc< nur a Priori annimmt, überzeugt ſich wohl, daß ſie leicht um die Hälfte mehr bedürfen als kleineres, Denn ſv fehl werden wohl wenig Landwirthe ſchließen, wie ich


