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einmat einen Uttheilen hörte.* Er fah nämlich, daß in einem Stalle, wo kleine Schaafe ſtanden, eben ſo viek in die Raufen gelegt wurde, wie in einem ändern, wo große waren, Nun meinte er, es ſey do< hieraus ganz klar erwieſen, daß kleines Vieh fo viel bebürfe, als grv- Bes,„weil ja vdisſe beiden Heerden in gleich gutem Zuftan- de wären. Dabei vergaß er: aber zu bedenken, daß an einer Raufe weit mehr kleine Schaafe als große ſtehen könnten, und daß das Verhältniß in dem gedachten Fal» le ohngefähr wie 4:3 war.' 5
Wenn ich Sie" bald weiter unten mit dem'Wirth- fchaftsſyſteme des Hrn. Gr. v. K. bekannt machen werde, dann werden Sie Sich überzeugen, daß dieſe Schaafe keine Noth leiden'dürfen und das Jahr hindurch eine nicht geringe Quantität von Futter verzehren.
Der Hr. Graf war früherhin ſehr gegen das ſuper feine der Schaafwolte und nannte Scaafe, welche ſolche Wolle trugen: Seidenhaaſen.| Dieſen AusdruF brauch» te er aber hauptſächlich von fladdrigen und gezwirnten Vließen ,/ von denen viele Scaafzüchter vor einigen Jahren noch glaubten, daß ſie das Vorzüglichſte wären, wa3 die Schaafzucht geben könntez bis ſie durch Woll» händler und Fabrikanten eines beſſern belehrt wurden. Wenn er aber jeßt die gedrängtwolligen und ho<hfeinen Merino8, die bei guter Wartung und Pflege von Ju- gend auf, im ausgewachſenen Zuſtande auch leiht 13== 14 Stein Wolle das Hundert liefern, kennen lerntz ſo bin ich doch überzeugt, daß er dieſen ſeinen Beifall nicht verſagen wird,'und das um fo viel weniger, da die
Wollte von ſolchen edlen Thieren ſehr geſucht: und am bes"
ſten bezahlt wird. Ich bin übrigens der feſten VUeberzeugung, daß


