Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
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- SEE GSG IN ZIGEER

IIIS = ee MORI

ein Theil der Stadt Sagan zerſtöhrt wurde, machen freilich großen Schaden, und überſchütten ganze Strek2 ken mit Ellentiefem Sande und Steinen 3 jedoch ſind ſie zum Glü ſelten und kehren immer in Jahrhunderten kaum einmal wieder.;

Die Aeer in der Nähe dieſer Wieſen, und die noch im Boberthale liegen, ſind ſehr friedle und fra gen auch lohnenden Weißen, der ſonſt in der hieſigen Gegend eben nicht häufig gebaut wird. Hier werden dann auch die Beſißungen wieder theurer verkauft, und man bezahlt da die halbe große Hube, die etwa 30 Mors». gen enthält mit 2000 Rthlr. Auch ſind die Güter am Bober herunter höher kataſtrirt, und zahlen mithin auch,

„Höhere Steuern, wie die auf der Höhe.

I<h ließ mich hier mit einem Bauer aus der Ge: gend von Naumburg in ein Geſpräch über die Beibehal-

. kung. der ſchmalen Beete ein, und fragte ihn, ob es nicht

beſſer ſeyn würde, wenn man breite Beete einführte, oder gar den Aer eben pflügte. Das haben ſchon meh rere gedacht, erwiederte er mir, und wir hatten bei uns einen Herrn der es erzwingen wollte, breite Beete zu ha- ben, weil er aus einer Gegend kam wo ſie lauter breite

- Beete machenz aber er erbaute alle Jahre weniger und

zuletzt mußte er froh ſeyn, daß er das Gut verkaufen

"konnte, denn es wollte nicht mehr gehen, und da mußte

er gehen. Jc< entgegnete ihm, daß er vielleicht die Leute nicht dahin gebracht hätte, die breiten Beete eben ſo gut zu machen, wie ſie dies an den ſchmalen gewohnt geweſen wären, und daß daher der geringere Ertrag g0- kommen wäre.| Das iſt wohl möglich! ſagte er, und weil zwey Beete in eins gearbeitet wurden, ſo blieb in der Mitte immer eine Vertiefung und das ganze Beete