Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
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ypinamburs in Menge einz ſo könnte man jener Verſtüm-

erar. Kaen eg

zahlt wird, und dies in einem Boden, der kaum mehr als ein mittlerer Roggenboden genannt werden kann. Die Sache erklärt ſich aber ſehr leicht, wenn man erfährt, daß hier die Huben gegen 100 Morgen groß ſind, folg- lich beinah doppelt ſo viel enthalten, wie anderwärts,.

Weniger läſtig, wie die Frohnen der Bauern, ſind die der Freiſtellenbeſißer und Häuslerz denn bei denen beſchränken ſie ſich doc< wenigſtens auf eine beſtimmte Anzahl Tage. Ihre Beſitzungen ſind freilich auch von ſehr geringer Bedeutung, und die der Häusler beſtehen nur in einem kleinen Gartenſtüfhen, oft von nicht ei- 'nem-halben Morgen. Für dieſe würde die Ablöſung weniger'wünſchenswerth ſeyn, weil ſie die zu leiſtenden Dienſte nebenbei mit abmachenz wogegen ihnen das Ab- Idſungskapital ſ<wer aufzubringen ſeyn würde. Ver- wandelte man aber auch dieſe Dienſte in eine"jährliche NRentez ſo würde es ihnen doch ebenfalls nicht leicht ſeyn, dieſe zu bezählen: weil ſie nicht immer Arbeit haben wür- den, um Geld zu verdienen, und beym Flachs- Spin- nen wohl zweymal ſo viel Zeit zur Aufbringung deſſelben verwenden müßten, als die Frohntage austragen.

Die Gegend gewährt einen ziemli< mannigfalti- gen Anbli> durch die Menge Obſtalleen die allenthalben an den Wegen gepflanzt ſi ind. Etwas wird zwar dieſer angenehme Anblik durch die dazwiſchen laufenden Rei- hen von Laubholzbäumen geſtöhrt, die beſonders in den erſten Jahren eine Art von verſtüummelten Körpern zu ſeyn ſcheinen. Wenn ſie denn nach zwey bis drey Jah- ren nach ihrer Abholzung wieder bewachſen und begrünt find, ſo ſehen ſie wieder ziemlich freundlich aus.

" Führte man hier den Anbau der Erdäpfel oder.To-