Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
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aus Lehm, der bey'm Abſhwemmen einen gelblich weißen Sand zurüFläßt. Seine-wäſſerhaltende Kraft iſt nicht gering, daher ſchadet ihm auch Tro>enheit und Näſſe nicht ſo leiht. Er eignet ſich faſt zu allen Früchten, und. bringt beſonders Futterkräuter faſt aller Art, Wie leicht es ſich auf einem ſolchen Boden, auch ohne viele Wieſen, wirthſchafte, wiſſen Sie. Den Kleebau treibt man hier ſehr bedeutend. i

Wendet man ſich weiter ſüdlich gegen Sprottau, ſo nimmt dieſer gute Boden gar bald ab, und die Ge- gend iſt wieder mit Steinen und Sande geſegnet. An

''der Sprotta hinauf iſt eine große Menge Bruchland, das

die Wieſen erſest. Iſt auch dieſer Erſaß nicht ſonder- lich, ſo iſt er doch beſſer als keiner, Das hier gewonne? ne Gras iſt ſehr ſcharf und ſchilfig. Da jedoch die ganze Gegend wenig Wieſen hat, ſo miethet man vo einzelne Stüce dieſes Bruchlandes ziemlich theuer, und holt ſich vas hier gewonnene Heu auf weite StreFen.

Da die Sprotta meiſtentheils ſehr flache Ufer, die Gegend. aber überhaupt ſchon wieder den Eiſenſtein.zur Unterlage hat, ſo iſt die TroFenlegung dieſer Brüche wohl höchſt ſchwierig, wo nicht unmöglich.

Bei dem geringen Ertrage der Felder iſt ver Man- "gel an Strohe auch gar bald da. Dieſem ſuc<ht man durch Waldſtreu ſo' gut als möglich abzuhelfen. Ob man Mergel finden würde, davon habe ich mich nicht überzeugen können, weil ich mich theils nicht lange ges nug hier aufhielt, theils auch nicht ſo glüFlich war, die Bekanntſchaft eines Landwirth8 zu machen, der mich

' hierüber hätte belehren können. Dem Eiſenſteine nach“

zu urtheilen dürfte es ſchwer ſeyn, weil; wo dieſer