Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
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deren Beiſpiel auf ihre Umgebungen höchſt wohlthätig wirkt, und dieſe warnt, zu ihrem Schaden weder zu hartnädig am Alten zu kleben, noch unüberlegt das Neue

«anzunehmen.

Wenn man ſich von Burkau aus nac< Glogau wendet, ſo führt der Pfad über einen ſehr ausgedehnten Weideanger, der einen ſehr guten Boden enthält, und

„der zur Erzeugung von Getreide ſich ungleich mehr eig:

nen würde als zu Weide, die überdies, da ſie nie ge- ſchont wird, noh gar nicht einmal zu Kräften kommt, und von geringer Beſchaffenheit iſt, Durch Ablöſung der gegenſeitigen Servitute und Aufhebung ſo vieler läſtiger Obſervanzen, werden dem Ganzen tauſend Vor-

theile erwachſen, und man wird ſich in ſpätern Zeiten

wundern, wie es möglich war, daß dergleichen Feſſeln, die dem Landbaue angelegt waren, nicht früher zerbro- <hen wurden,»

In der Nähe von Glogau wird einiger Gemüſe- bau getrieben, der aber bei weitem nicht von der Bez deutung iſt, wie der bei Liegniß. Freilich iſt hier das Land auch nicht ſo gut wie dort, aber der Handel der dort mit dem Gemüſe nach der Ferne getrieben wird, mag wohl hier fehlen, und ſomit der Haupt- Antrieb mangeln.

Jenſeit Glogau abwärts findet ſich der Flachsbo- den wieder. Wie bei Löwenberg iſt die AFer- Erde hier wieder mit weißem Sande verſeßt, wie man bei Ab- fchwemmungen durch Regengüſſe hie und da ſehen kann. Dieſes Flachland geht ohngefähr bei Herrendorf an, zieht ſich über Quarit herüber gegen Sagan und endet ſich ohngefähr eine Meile vor dieſev Stadt in einem ſchmalen Streifen. Auffallend ſc<hneidet es oft in gerin: