Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
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auch die Mittel nicht fehlen, wie dies hier der Fall iſt, läßt-ſich denn auch erwarten, daß er die andern Vieh» ſtämme nicht zurü> ſtehen laſſen wird. So iſt z. B. ſein Rindvieh durch Schweißer Stiere veredelt, und kann kühn in die Schranken mit andern dieſer Raſſe treten.

Außerdem hat Hr. L. noch eine Stutterei, worin man Fhiere ſieht, die ſelbſt Kenner zu den ſchönen und vorzüglichen diefer Gattung zählen,

Ueberhaupt iſt aber die ganze Wirthſchaft in einer Ordnung, und jedem Zweige derſelben eine ſolche Auf- merkſamkeit gewidmet, daß es nur Freude machen kann, ſie zu ſehen. Dies iſt denn auch ſchon der Fall,' wenn man nur einen Fuß in's Gehöfte ſet.- Nettigkeit und Zweckmäßigkeit dex Gebäude ſprechen jeden da ſogleich angenehm an.

In allem aber erkennt man den beſonnenen, ruhi- gen und praktiſchen Landwirth, der aber ſeine Praxis nach den verſtändigſten Grundſäßen regelt, und nicht eiwa, wie wohl ſo manche, die ſich mit einem gewiſſen Stolze praktiſche Landwirthe nennen, alles andere oft Beſſere verwirft, weil er es nicht yon Jugend auf geſe- hen und ſelbſt getrieben hat. Solche Männer,-“wie dieſer, ſind es eigentlich, die zwiſchen den hartnäEigen Anhängern am Alten(wenn auch dies oft gar nicht mehr für die jekigen Zeitverhältniſſe paßt) und den Verehrern des Neuen,(was ſie meiſt ohne Ueberlegung annehmen und mit großem Schaden ausüben,„weil ſie nicht zu bes urtheilen wiſſen, wie und wo das Neue paßt,) in dex Mitte ſtehen, und weil ſie ruhig und mit Ueberlegung handeln, nicht gleich den Stab. weder über das Alte noc: das Neue'brechen.“ Solche Männer ſind es auch,