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' Schäfereien, die Schur ſo weit als möglich in den Früh-
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weis, daß ſich dieſelbe nicht nach oben, Fondern von unten herauf verlängert.|
E3 giebt-aber auc; Wolle von der“man ſagen kann, daß ſie zwiſchen Haaren und Wolle in der Mitte ſtehe. Dieſe verlängert'ſich nach oben, und auch von unten herauf. Man findet beſonders in Metis«Heerden eine Menge Thiere, wo dies zur höchſten Evidenz ſichtbar iſt z benn der ſtaubigte Theil ſolc<er Wolle ſißt faſt grade in der Mitte, und oben und unten iſt ſie rein. Ein Beweis, daß ſie an dieſen beiden Enden ſich verlängert hat.- Daß bei ſvl<er Wolle die Spitzen ſich verändern, und auch zugeſpißt werden, folgt von ſelbſt. In der Regeliſt dieſelbe an dem obern Theile ſpröde, und die ganze Wolle verliert än ihrem Werthe.
Jedoch iſt dies allein noH nicht die Wolle, von welcher man ſagt, ſie habe Spiken. Denn dieſe kön- nen auch bei-einer* ganz ächten und feinen Merino-Wol- le-.vorkommen. Da bei dieſer der Trieb des Wachsthums den Anſaß immer fort unten an der Haut macht, und ſo die Wolle gleichſam in die Höhe getrieben wirdz ſo kann 'es wohl vorkommen, daß nicht genug dhlichte Säfte in den Haarröhr<hen derſelben in die Höhe ſteigen, und al- ſo nothwendig ein Sprödewerden der obern Spikßen ent- ſtehen muß. Mangel an Kraft oder weniger dhligte Ausdünſtung des Schaafs können dies bewirken. Auth kann wohl rauhe und kalte Witterung bald nach der Schur eine Urſache zu dieſem Fehler werden. Denn durch dergleichen Witterung kann ein Verhärten der öhligten Säfte in den Spißen der Wolle dieſes Sprödewerden be- wirken. Well die Erfahrung dieſes bisweilen beſtättigt hatz ſo hat man in vielen, beſonders öſterreichiſchen


