iſt eine für den rationellen Landbau zu löſende Aufgabe aber zugleich iſt es auch eine Sache, welche die Statik des AFerbaues noh länge ſchwankend erhalten wird. Uebrigens3 iſt es aber. wohl ausgemächt, daß das Waſſer, auch als<emiſch reines Product,'nicht blos zur Zerſezung und auf dieſe Weiſe zum leichteren Ueber- gange des Nahrungsſtoffes in die Pflanzen wirktz ſon- dern daß es auch einen Theil dieſes Stöffe3 in ſich ſelbſt enthält.; j Sehr belehrend und zurechtweiſend iſt die Art, wel- <e Hr. Bl. als Commiſſarius bei AFertheilungen und Auzeinanderſeßungen der ländlichen gegenſeitigen Berech tigungen und Belaſtungen anwendet. Er mittelt z. B. bei Hutungsberechtigungen zuvörderſt aus, welche Art Vieh, wie viel und wie lange es eine Weide zu genießen hatz dann die Qualität der Weide. Sodann wird der Werth derſelben auf Roggen reducirt. Na ſeinen auf- merkſamen Beobachtungen bedarf ein Schaaf zur völligen Nahrung% Pfund Roggen, oder andere Nahrungsmit- tel, die dieſer Quantität gleich kommen. Gutes Heu 3. B. hat er gefunden, daß ſein Verhältniß zum Roggen wie 44%: 100 ſei, darnach läßt ſich denn leicht die Berechnung machen. Bei der Entſchädigung für eine Schaafweide bedarf e8 jedoch nicht erſt dieſer Reduction. Denn ſobald der zur Entſchädigung angebotene AFer richtig bonitirt iſt(wobei Hx. Bl. 6 Klaſſen macht)z ſo findet ſich die Quantität des Roggens, den dieſer Aker als Rein- Ertrag liefern kann, leicht, und die Compen- ſation veſſelben auf ſo oder ſoviel Schaafweiden ergiebt ſich durch die Rechnung. Auf gleiche Weiſe geht es mit den Kuhweiden. Na Herrn Blo>s Beobachtungen bedarf eine Kuh das Aequivalent von 7 4% Pfund Roggen
Teil eines Werkes
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
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