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Auf ven Wieſenä>ern werden im HaFfruchtſhlage Rüben und Kraut gebaut. Die Aeer eignen ſich hierzu auch ganz beſonders, und in dieſer Rotation iſt es, wo Herr Bl. den Miſt über Winter auf dem geſtürzten Aer ausgebreitet liegen läßt.]
Auf dieſe Weiſe ordnen ſich nun die einzelnen Thei?
le zu einem geſchloſſenen Ganzen, und jedes wird nach ſei- ner Art auf die zwe>&mäßigſte Weiſe benußt. ' Doch ich komme nunmehr darauf, was Hr. Bl; auch zur Annehmlichkeit ſeines ländlichen Beſihthums ges than hat- Richt weit vom Hofe iſt ein kleines Gehölz. Dieſes iſt ſo nett und mannigfaltig angelegt, daß man darüber die Kleinheit deſſelben vergißt und in hohem Ge- nuſſe ſchwelgt. Allerlei Holzarten wechſeln und geben dem Ganzen Mannigfaltigkeit. An allen Rändern und leeren Pläßen iſt Reſeda: Saamen hingeſtreut, und die- ſe beſcheidene Pflänze gewährt mit ihren ſüß und fern: duftenden Blüten einen der herrlichſten Genüße. Wans- derte ein Fremder hier dur<z3 ſo würde er es als Merk- würdigkeit von Sierau erzählen, daß da die Reſeda wild wächſt:
Ein ünd dreyßigſter Brief.
Ich theile Ihnen jeßt, bevor wir Schierau verlaſs fen, noch einige- Meinungen und Anſichten des Herrn Amtsrath Blo>E mit.
Den Brand im Weißen ſchreibt er vorzüglich einem überwiegenden Eiſengehalte im Boden zu. Er iſt der Meinung, hat auch Verſuche angeſtellt, welche dieſe Meinung beſtättigen, daß man durch Ueberſättigung des - Bodens mit Eiſentheilen lauter Bränd aus Weißtzn er-
„zeugen könne,- Die Aehnlichkeit des Brandſtaubes mit Ldw, R, I, Thl, x, Abth, 3


