en. HRD u m
Nur ſchadet ihm die allzugroße Dürre, wie die Beſchaf fenheit des Bodens darthut, ſehr. Wegen dieſer Bex ſchaffenheit, des Bodens hat auch Hr. Bl. auf dieſen Ae>ern zweyjährigen Klee, weil es wohl vorkommen kann, daß in einem dürren Jahre der Klee nicht auf- geht. Hülſenfrüchte konnte er aus demſelben Grunde nicht auf dieſe Ae>er bringen. Sehr zwe>mäßig wird aber auch auf denſelben nicht zu den Ha>ftüchten, ſon- dern zu dem Roggen gedüngt. Denn es iſt wohl noch keinem aufmerkſamen Landwirthe entgangen, daß man bei einem ſolchen thätigen Boden durch den Dünger die- ſe Thätigkeit in hohem Grade vermehrt ,, und durch die Wärme den Sommer hindurch dann eine Ueberthätigkeit entſteht, die dem Gedeihen der Früchte hinderlich iſt, und den Nußen des Düngers vermindert. Ganz anders iſt es aber, wenn ein ſolcher AFer im Herbſte gedüngt und mit Winterſaat beſtellt wird. Denn da wird dieſe Thätigkeit mehr gemäßigt, indem bei angehender Wär- me die Frucht theils ſchon einen großen Theil ihres Nah- rungsſtoffes ſich angeeignetz theils auch der Boden ſich ſchon mehr geſeßt hat und für die allzuſtarke und nach? theilige Einwirkung der Wärme ſchon mehr verſchloſſen iſt. Daher kommt es denn auc, was dur vielfache Erfahrung beſtättigt iſt, daß Kartoffeln und andere
HaFfrüchte auf ſolchem Boden als zweyte Frucht weit|
beſſer gedeihen.
Da,'wo Hr. Bl. 4 Schläge hat, iſt die Unter- lage und der Untergrund. des Bodens undurchlaſſend: Hier gedeihen denn auch Hülſenfrüchte recht gut, Der Hafer iſt auf ſolchem Boden faſt immer gut, eben ſo ſagt derſelbe auch dem Klee beſonders zu. Hafrüchte wür- ven hier weniger an ihrem Platze ſeyn,


