-- 30==
tiefer geſtellt werden, je nachdem es die Beſchaffenheit des Aers heiſcht.|
Er läßt die Felder in ſchr regelmäßige Beete, die-
die ſchönſte convexe Form haben, pflügen. Um aber auch dem Saamen in den Furchen ein loeres Erdreich zu verſchaffen, hat er noch einen beſondern Furc<henpflug in Form eines kleinen Ruhrhakens. Mit dieſem wird die Erde, die unter der Pflugſohle feſt liegen bleibt, aufs- gelodert.. Zum Abeggen bedient er ſich einer beſondern hölzernen Eggemaſchine, welche ganz die Form der Bees te, und in den Furchen eine Art kleiner eiſerner Schau- fel hatz3 dieſe wird, vermittelſt hinten angebrachter Hölzer von dem, der die Pferde leitet, gehalten, da- mit ſie ſicher und grade geht. Hierdurch nun bekommen die Beete ein ſo glattes und regelmäßiges Anſehen, wie dieſelben nur in den Gärten haben können. Ueberhaupt findet man auf ſeinen ganzen Feldern wahre Gartenkul- tur. Es dürfte daher wohl eine ſchwer zu löſende Auf- gabe ſeyn, dem AFer mehr abzugewinnen, als was die- ſer geniale Landwirth von ihm zieht.;
Von dem Nuten und der Nothwendigkeit der Bee- te iſt übrigens Hr. Bl. ganz überzeugt, und das land- wirthſchaftlihe Publikum muß nur wünſchen, daß er ſeinen Vorſatz, dieſen Nutzen öffentlich aus einander zu ſeen, recht bald ausführen möge.
Den Miſt zu den Hafrüchten läßt er im Herbſte auf die Ae>er ausbreiten. Dann wird der Aer im Frühjahre geegget, und das Stroh, was ſich da zuſam- menzieht, wieder in den Hof gebracht. Hr. Bl. em- pfiehlt dieſe Methode ſehr, und ſagt ,. daß die Früchte dabei beſſer ſtünden, als wenn man den Miſt im Herbſte unterfährt- Man hat überhaupt in der ganzen Gegend


