Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
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eid 28 we

Y Jungvieh, und mehrerern jungen Pferden auszufüttern, und zwar nicht etwa kärglich und ſparſam, ſondern ſehr

reichlih, wie dies das Anſehen ſeines ſämmtlichen Vie- hes beweiſt. Um dies zu können, mußte aber auch, ſo

zu ſagen, jede Handbreit Landes benußt werden, Alle Ränder an Graben und Wegen ſind mit Laubbäumen, meiſtentheils aber mit kanadiſchen Pappeln beſeßt. Die Wieſen werden den Wintex hindurch mit Miſt gedüngt, der im Frühjahre wieder abgevecht wird. Ueberall, wo es nur irgend möglich iſt, werden ſie gewäſſert, und Hr. Bl. leitet dieſes Geſchäft ſelbſt mit der größten Ge-

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nauigkeit.

Die Beſtellung ſeiner Ae>er. und die, Fruchtfolge auf denſelben iſt dieſe. Er hat dieſelben in drey Abthei- lungen gebracht., Eine davon iſt in 5, zwey aber in 4 Schläge getheilt. Die eine zu fünfen umfaßt die am

höchſten gelegenen Ae>er, auf denen die Früchte auf die?

ſe Weiſe wechſeln: 1) Roggen gedüngt. 2) Hafrüchte, 3) Gerſte,

4). 5) Klee.; Die Rotation von 4 Schlägen umfaßt die tiefer

liegenden AeXer. Die Früchte darin folgen in diefer

Ordnung;

1) Roggen gedüngt.

2) Hülſenfrüchte,|

3) Hafer.

4) Klee,;

Dann ſind noch ein Theil Wieſenä>er, die in vier

Scläage getheilt, folgende Früchte tragen:

1) HaFfrxüchte.

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