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Manne, der ſeinFach mit ſolcher Liebe und einem ſolchen Eifer betreibt. Da iſt kein Zweig der ſämmtlichen Land- wirthſchaft, den er nicht genau kennte. Eine Menge Reiſen, die er in frühern Zeiten zu Fuß durch faſi ganz Deutſchland, die Niederlande und einen Theil von Frankreich machte, gaben ihm eine ſo vielſeitige Bildung, daß er für den Ungebildeten eben ſo unterhaltend iſt als für den Gebildeten, Bei dieſen Reiſen ſcheute er keine Beſchwerde, wenn er nur ſeinen Zwe: Befriedigung ſeiner Wißbegierde, erreichte. Nicht jedem iſt es gege- ben, ſo äuszuharren, und die meiſten ſchreken bei den erſten Verſuchen der Art zurüf. Da, wie Sie wiſſen, ich meine landwirthſchaftliche Reiſe auch meiſt zu Fuße gemacht habe; ſo kann im Ihnen einige Bemerkungen über dergleichen Reiſen nicht vorenthalten.
Bei dem größten Theile des landwirthſchaftlichen Publikums erregt es Boxrurtheile, wenn man mit dem Sto>e in der Hand angewandert kommt. Der ſchiefe Begriff von reiſenden Oekonomen tritt da ſogleich in's Leben und.'man hat eine kleine Herabſeßung erft auszu- halten, ehe die Unterhaltung in Gang kommt. So- bald dieſe aber nur einige Minuten gedauert hatte, wur-
'de mir jedoch jedesmal die Genugthuung, daß die Ge-
fälligkeit und das Zuvorkommen zunahm, und daß man mir die größte Gaſtfreundſchaft erwies. Sprechende Beweiſe davon ſind denn auch die vielen und offenen Mittheilungen, die man mir faſt überall machte, wo- von Sie ſich aus dieſen Briefen am beſten überzeugen können. I< ſtieß zwar freilich auch auf Individuen, die eigentlich gar nicht reht wußten, was ſie aus mir machen ſollten, und die,„weil ſie ſelbſt lieber in Gemäch- lichkeit zu Hauſe bleiben. und den väterlichen Heexd hü-
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