denn bei keinem Futtervorlegen blieb er weg, und wenn er auch einen Beſuch in der Nachbarſchaft machte, ſo war er dennoch zur Stunde immer wieder zu Hauſe. Ein ſolcher Eifer, geſtehen Sie wohl ſelbſt ein, iſt nicht jedem gegeben.„Er verdient aber auch für denſelben den Dank des landwirthſchaftlihen, beſonders aber des ſchaafzüchtenden Publikums. Zu wünſchen bleibt uns aber-noc<h, daß ſich bald ein ähnlicher Eifer in einem Land- wirthe zeigen möge, um dieſe Verſuche fortzuſeßen und beſonders auch auf die Verbeſſerung oder Verſchlechterung der Qualität der Wolle bei den verſchiedenen Futterungs- arten, hauptſächlich aber bei-dem reicheren oder gerin- geren Maaße derſelben, genaue Aufmerkſamkeit zu richten.
Eben ſo vorzüglich, als ſeine Schaafheerde, iſt auch ein Rindviehſtamm von Schweitzer und Oſtfrieſiſcher Abkunft,.. Was es nur Schönes und Vollkommenes die- ſer Art giebt., das findet man hier.
Die Feldmark iſt im Ganzen der Schaafzucht hier ziemlich günſtig,- indem die-Weiden einen leichten und tro>&nen Boden haben. Im Ganzeniiſt aber dieſer Bo- den ſehr wechſelnd, und geht auf den. zum hieſigen Domai- nen- Amte gehörigen Ae>ern faſt alle Gradationen durch. In der Nähe des Hofes hält Hr. v.N. ſogenannte Haus- koppeln. Auf dieſen ſah ich. gegen das Ende des Aprils den Klee ſchon vollkommen zum Mähen ſtark genug, Seine Ae>ev zeichnen ſich in. der Kraft ſo aus, daß man jeden derſelben ſchon von weitem erkennt. Es beſtätigt ſich alſo hier abermals, was wohl erſt keines weitern Beweiſes bedarf, daß jeder Landwirth, der ein eifriger Schaaf- und überhaupt. Viehzüchter iſt, auch indirecte zum Emporkommen des Landbaues ganz beſonders wirkt,


