beobachtet ihn auch ganz, d.h. er fängt mit beha>ten Früchten an. Nur läßt er den Klee zweijährig werden, und giebt der darauf folgenden Winkterung eine halbe Düngung. Im achten oder<Btragenden Schlage folgt auf eine Halmfrucht(Winterung) unmittelbar eine an? dere, nämlich Hafer. Ich habe mich darüber ſchon früher erklärt und halte dies keinesweges für einen Ver- ſioßz3 ſondern vielmehr für eine Ausgleichung der Stroh» und Futtermaſſe.
In den Außenſchlägen nimmt Hr. U. immer zweis mal Roggen“ hinter einander und läßt das Land dann wieder zwei Jahre zur Weide liegen. Er führt mithin da eine reine Koppelwirthſchaft. Da außer der Weide der Aer zu ſeiner Stärkung immer noch wenigſiens bey'm zweiten Umlaufe eine Düngung bekommt, ſo bringt er einen ſehr kräftigen und guten Einſchnitt ge- benden Roggen.
In Züchen, was auf dem rechten Oder- Ufer liegt, iſt, wie ich ſchon bemerkte, der Boden von noch gerin- gerer Qualität. Da, wo er auch nicht aus leichtem Sande beſteht, und mehr ein ſandiger, mit unter auch ein ſtrenger Lehm genannt werden kann, hat er doch wenig natürlichen Reichthum; denn die Ländereien ei- nes ganzen Striches, der hier an der Oder hinunter liegt, haben nicht das Wohlthätige des zurüFbleiben- den Schlammes bei den Ueberſchwemmungen dieſes Fluſ- ſes bekommen 3 ſondern ſcheinen vielmehr durch dieſelben abgeſpült worden zu ſeyn.
Auf den AeEern der beſſern Art hät. Hr; U. ei? nen zehnjährigen Umlauf eingeführt, und es folgen in demſelben die Früchte in nachſtehender Ordnung auf einander.


