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raſch zu fahren, und beſonders geſchieht dies auf dem Nü>wege. Daher macht man eine Marktfuhre auf vier Meilen Entfernung, ſelbſt bei nicht gzutem Wege, gewöhn-
-Tlich in einem Tage ab, und zwar ſo,- daß man des Abends
wieder zu Hauſe iſt, Da wird denn freilich an Zehrungs- koſten wieder erſpart, was durch die geringexe Ladung verlohren geht.
Bei ziemlich ſtarken Pferden und guter Haltung der- ſelben, hat man gewöhnlich auf80=- 90 Morgen deren zweiz wo Ochſen» gehalten werden, rechnet man zwei auc wohl drei anſtatt eines Pferdes. Die Bauern halten in der Negel mehr Zugvieh. In den guten und frucht- haren Gegenden findet man aber bei dieſen keine Zugoch- fen, weil ſie es für eine Art von Schimyf achten, mit die: ſen zu pflügen und zu fahren, Sie halten wohl auf 50 bis 60 Morgen zwei Pferde, benußen dieſelben aber oft außer ihren AEerarbeiten zu mancherlei Führen. Kleinere Grundbeſikßer, deren AeFer nicht über 20=- 30 Morgen betragen, beſtellen dieſelben faſt nur mit D<ſen, oft aber auch mit ihren Kühen. Das Geſchirr für dieſe Thiere iſt verſchieden. An manchen Orten haben ſie Kumter, die oben und unten offen ſind, und wo die Thiere nur mit den Schultern ziehenz an andern ziehen ſie im Joche aüf dem Vorderbug oder Widergerüſtz no< an andern ziehen ſie im Doppeljoch, welches eine Art von Leiter iſt, in welche man die Thiere mit den Köpfen ſte>t, und wo ſie notha wendig beide gleich ziehen müſſen. Daß man'ſie mit dem Kopf ziehen, oder vielmehr ſioßen laßt, findet man höchſt ſelten.
Man halt zu vier Pferden gewöhnlich einen Knecht und einen Jungen. Letterer hat gewöhnlich das-Amt des Futterns, während erſterer für HäFſel(in Schleſien all» gemein Siede genannt) ſorgt. Neben dem Futtern hat aber


