Demen 5 wege
Linie nördlich abweicht, 3. B. gegen Sorau hinz ſo iſt ' der Boden ſchon mehr ſandig. Was nun von dieſem Land-
ſtriche die Mitte und eigentlich der Kern dieſes Bodens ſey,
( des ergiebt.ſich auf der Landkarte.
| Da wo der Gebirgszug hie und da Zweige ins flache j' Land. wirft, wie 3. B. bei Löwenberg, Goldberg, ü, Bolkenhayn, dann zwiſchen Münſterberg undNeiſ- ſe, da nimmt auch die Fruchtbarkeit etwas ab, und nä-| hert ſich mehr der der Gebirgsgegenden, Letßtere haben*
| meiſt einen Mittelboden, deſſen Tragbarkeit nur wegen
[dor des rauhen Klima's nicht ganz zu der Höhe gelangt,„wie
| ſie ohne dies Hinderniß wohl könnte.
| Zu den fruchtbarſten A&Xerländereien von Schleſien iſt
| aber noch die Gegend an der Trebnitzer Hügelkette und
| dann die an den Talkauer Bergen bei Groß- Glogau
|W zu zählen. Denn man muß den Boden dieſer Gegenden
| ohne alles Bedenken zum vorzüglichſten zählen.
Am rechten Oder- Ufer läuft nun, gleich dem Schat- Yi fender hohen Gebirgskette, eine kleine Hügelreihe faſt pa 41 rallel mit jener. Die Entfernung derſelben von der Oder/ iſt nicht allenthalben gleich, aber ſie beträgt doch meiſtnicht/| über fünf Meilen. An ihr hin liegen meiſt Ländereien von 40
mittlerer Güte. Von Rattibor fangen dieſe Hügel an,||| | nehmen ihren Zug gegen Sorau hin, von da herüber nam“| | Gleiwißz laufen dann gegen den. Annaberg und von da(|
wiedernordöſtlich bei Groß-Strehliß vorbei gegen Roſe n-'
berg. Dann gehen ſie faſt immer mit der Oder in paral-
leler Richtung nach Trebniß, und von da herunter nach j
Winzig, wo ſie ſich gegen die Oder verlieren und erſt am/| | linken Ufer unterhalb Köben wieder fortſetzen. 1
Was nun außer den bezeichneten. beiden Landſtrichen | liegt, das hat meiſtentheils einen geringern Boden. Jes v doch iſt dies nicht'ohne Ausnahme der Fall. Denn hie.und


