Teil eines Werkes 
1,Abt.2 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.2
Entstehung
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Demen 5 wege

Linie nördlich abweicht, 3. B. gegen Sorau hinz ſo iſt ' der Boden ſchon mehr ſandig. Was nun von dieſem Land-

ſtriche die Mitte und eigentlich der Kern dieſes Bodens ſey,

( des ergiebt.ſich auf der Landkarte.

| Da wo der Gebirgszug hie und da Zweige ins flache j' Land. wirft, wie 3. B. bei Löwenberg, Goldberg, ü, Bolkenhayn, dann zwiſchen Münſterberg undNeiſ- ſe, da nimmt auch die Fruchtbarkeit etwas ab, und-| hert ſich mehr der der Gebirgsgegenden, Letßtere haben*

| meiſt einen Mittelboden, deſſen Tragbarkeit nur wegen

[dor des rauhen Klima's nicht ganz zu der Höhe gelangt,wie

| ſie ohne dies Hinderniß wohl könnte.

| Zu den fruchtbarſten A&Xerländereien von Schleſien iſt

| aber noch die Gegend an der Trebnitzer Hügelkette und

| dann die an den Talkauer Bergen bei Groß- Glogau

|W zu zählen. Denn man muß den Boden dieſer Gegenden

| ohne alles Bedenken zum vorzüglichſten zählen.

Am rechten Oder- Ufer läuft nun, gleich dem Schat- Yi fender hohen Gebirgskette, eine kleine Hügelreihe faſt pa 41 rallel mit jener. Die Entfernung derſelben von der Oder/ iſt nicht allenthalben gleich, aber ſie beträgt doch meiſtnicht/| über fünf Meilen. An ihr hin liegen meiſt Ländereien von 40

mittlerer Güte. Von Rattibor fangen dieſe Hügel an,||| | nehmen ihren Zug gegen Sorau hin, von da herüber nam| | Gleiwißz laufen dann gegen den. Annaberg und von da(|

wiedernordöſtlich bei Groß-Strehliß vorbei gegen Roſe n-'

berg. Dann gehen ſie faſt immer mit der Oder in paral-

leler Richtung nach Trebniß, und von da herunter nach j

Winzig, wo ſie ſich gegen die Oder verlieren und erſt am/| | linken Ufer unterhalb Köben wieder fortſetzen. 1

Was nun außer den bezeichneten. beiden Landſtrichen | liegt, das hat meiſtentheils einen geringern Boden. Jes v doch iſt dies nicht'ohne Ausnahme der Fall. Denn hie.und