w--- 4„. ſchaffenheit genannk werden kann. Zu Leßkerem würden dann auch die bedeutenden Waldungen in einem Theile von Ober- Schleſien meiſtentheils zu rechnen ſeyn.
Der ausgezeichnete Boden zieht ſich faſt regelmäßig und in wenig abweichender Breite parallel an den Gebir- gen fort, fängt mit dem Nieſengebirge an, geht an den Sudeten und dem Mähriſchen Gebirge hin, und zieht ſich entlang der Karpathen dis nach Gallicien. Faſt dur<ge- hends iſt aber der Kern oder das mittlere dieſes Streifens am fruchtbarſten. Die Breite dieſes ausgezeichneten Land» ſtriches beträgt, mit geringen Abweichungen, nicht über acht Meilen. Seine Länge aber iſt fäſt der der genannten Gebirge gleich. Der Anfang deſſelben iſt von Bunzlau an zu beſtimmen, und er geht, einige kleine Unterbres <ungen abgerechnet, bis nah der Gegend von Pleß. Die Fruchtbarkeit geht meiſt bis dicht an das Gebirge, und ſelbſt in deſſen Thälern findet män ſie, wenn nicht das xauhere Klima ſie herabſeßt. Die äußere Grenze ſeiner Breite geht von Haynau und Liegniß nordöſtlich und von da herüber in einer wenig abweichenden Linie bis an die Oderz an dieſer dann herauf bis einige Meilen ober halb Brieg. Von da tritt ſie herüber; zieht ſich zwiſchen Grottkau und Falkenberg durch und verengt dieſein fruchtbaren Landſtrich bis auf etwa 4 bis 5 Meilen Breite.
: Roch ſchmäler wird er in der Gegend von Ober- Glo»
gäu," dehnt ſich aber bei Leobſchüß wieder aus und be? Hält dieſe Breite bis hinauf nach Rattibor. Von hier an zieht er ſich hinüber nach dem rechten Oder- Ufer, nur wird er hier bisweilen durch Sandländereien unterbrochen. Auch nimmt ſeine Fruchtbarkeit etwas ab. Dennod aber enthält ex noch nicht unbedeutende Flächen von Weißen- boden. Von Loslau geht ſeine Grenze faſt in grader Einie auf Pleß zul So bald man aber von dieſer


