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Wenn man ſich jekt Bresölau auf eine Meile genäs hert hat, ſo findet man ſchon wieder Gartenkultur. Röthe- Anbau, der hie und da auch ſchon in der Gegend von Ohlau vorkommt, wird hier ſehr ſtark getrieben. Eben ſo auc< Anbau von Gemüſen. Das A>erland wird hier ſehr theuer bezahlt, und es giebt Beyſpiele, wo ganz in der Nähe der Stadt der Morgen für 4= 500 Rthlr. verkauft worden iſt. Man nimmt aber au< hier dem A&er gewöhnlich alljährlich 2 bisweilen auch wohl drey Erndten ab. Wird ja zur Abwechſelung ein- mal eine Körnerfrucht gebaut, ſo muß derſelbe nach die- ſer noch Rüben oder Braunkohl tragen. Größtentheils aber werden Handelsgewächſe erzeugt, als Zichorie,
, Fenchel, alle Arten von Gemüſe 2c.
Bresölau ſelbſt gehört nur in ſofern in dieſe Briefe, als es täglich, den Sonntag ausgenommen, einen Ge- treidemarkt hat, auf welchen die Zufuhr aus einem ſehr weiten Umkreiſe geht. Beſonders ſtark iſt dieſe aber an Weitzen. Dieſe vermehrt fich alsdann no: vorzüglich, wenn Ausfuhr ſtatt findet z denn dann werden ſehr be- trächtliche Ankäufe von hieſigen Handelöhäuſern gemacht. Dies war vorzüglich vor einigen Jahren der Fall, als
Fehr viel naß England ausgeführt wurde. Nur iſt es
ſehr zu bedauern, daß man nicht ſtrenger auf durc<aus gute und untadethaſte Waare hielt, und vielmehr alles vurcheinander kaufte und miſchte, und ſich damit den Kredit verdarb. Wenn dieſe Ausfuhr jemals wieder ſo
- bedeutend werden ſollte 3 ſo wäre es ſehr zu wünſchen,
daß die Einrichtung getroſſen würde, die man bey der
Leinſaat- Ausfuhr-in Tilſit hat. Dort iſt nämlich ein
beſonderer Güterbeſchauer, der dieſelbe, nachdem ſie
erſt von den Kaufleuten beſonders gereinigt worden, 9* 18*
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