Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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ſaenz3 ſondern ihn vielmehr im Frühjahre no< ein-| y

mal aufzupflügen, um ſo das Auflaufen des Unfrauts|. 9) zu befördern, und dieſes mit der Bearbeitung ZU zet-. 68 ſtören; ſo ſchien er die Sache einigermaßen einzu.; M ſehen. Aber, erwiederte er mir, was würden meine! Ww

- Nachbarn ſagen, die würden mich ja alle einen ſaumſee- M" [1 ligen Wirth nennen, wenn ich in der Mitte des April8|-

| noh nicht zugeſät hätte.=- Dies poinl d'honmneny"- N. | wirkte denn auch ſtärker, als alle beſſere Einſicht, und 8| 0. [nN er beſchloß, es bey'm Alten zu laſſen.'|". |! Man ſieht hieraus, welche Steine des Anſtoßes by X ſem EL: dem gemeinen Landmanne oft erſi hinwegzuſchaffen ſind,| 8 kt | ehe er zum Beſſern übergeht,|] Puſh, ; i Eine Eigenheit der hieſigen Gegend iſt die, daß in j p | einem ganzen Striche von den Einwohnern der Dörfer| Bi 4 polniſch geſprochen wird. Dieſer zieht ſich zwiſchen Bres8- 8 ey ſi lau und Ohlau durc< bis gegen Strehlen, Die Dörfer/ nin |* haben auch meiſt polniſche Namen, die ſich auf wit en-|E dw 4 digen. Eben ſo auch die Bäche, z. B. Sorofka und Sche-"8 1 lona, Der AFerbau iſt hier in nicht viel beſſerem Zuſtan- R dit 5. ud de, als wie ich Ihnen denſelben in der Gegend von Brieg 4 Hils. IN beſchrieben habe. 4 ſehr y 3 Zwiſchen der Oder und Ohla ſind ſehr viele und ſchr| ſchei GraSreiche Wieſen. Von dieſen wird größtentheils3 der. J üb ' Bedarf der Hauptſtadt gede>tz; eben ſo auch wird viel| durde

Heu von hier auf die benachbarten Wieſenarmen Land-» Fieit ſchaften verfahren. 7 4 edar

Daß aber in dieſer Wieſenreichen Gegend die Viehs| Pd

zuſr in ganz beſonders gukem Stande ſeyn müſſe, ver- DS um ſieht ſich wohl von ſelbſt. So iſt namentlich in Kottwitz| 5 iw ein ganz vorzüglich ſ<öner Schweikeriſcher Viehſtapel,| nte