Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
Seite
273
Einzelbild herunterladen

FEM

M Ühene au ſen, we ) eführt wes 3 Ich weber IM Ni ih inde m, ih vers

zu Überzeugen, | Dtiefty,

5 Ubrls feß als bey Gtrehs enſelben ſagte, aus weit mehr Auden auöge: deß auch nah erm Drfe auc ſes betrieben meine Men: ton dT

3 Orafen von hſhaften di? th Stemann jen auf dieſen 9 verſchob iH en meine Be aferhin mit, Wechſelt ver nboden liegt egen ifo - fruthates die graus Wyend, Des

Untergrund aber durchlaſſend. Die Bauern haben it der hieſigen Gegend, beſonders in der Gegend von Wanſen, wo der Boden ſchon wieder etwas ſchwär- zer iſt, die Gewohnheit, ſchon im Herbſte zur Früh- jahröſaat zu pflügen und faſt alles bis zur Einſaat fer- tig zu machen: Wenn denn die Witterung dieſelbe ge- ſtattet, fo. iſt in einem Zeitraume von etwa 14 Tagen alles beſtellt. Bey ſehr troFenen Jahren mag dies recht gut ſeyn; aber bey naſſen halte ich es für nach<- heilig. Denn da man die Saat ſo zeitig beſtellt, ſo laufen mit ihr zugleich auch die Unkrautſaamen, und bede&en dann den Aer früher als die Saat. Nut bey ganz reinen Ae>ern könnte es gut ſeyn; ob ich gleich auch bey dieſen es vorziehen würde, zur Saat im Frühz jähre noch einmal zu pflügen.

Die Aeußerungen vines bedeutend großen Ruſti- cal- Gruündbeſißers muß ich Ihnen hier noch anführen.

Wir kamen zuerſt auf Schäafzuc<ht. I< zeigte ihm Wollproben von vorzüglich feinen Heerden, und ſagte ihm, daß dieſe Wolle 180,Rthlr. der Centner gez golten hätte. Das wär ihm denn doch etwas ſehr viel; Denn er glaubte, er ſeit einigen Jähren Stähre, das Stü> für 6= 8 Nthlr. zu Veredlung ſeiner Heerde gekauft hatte, daß er nutitiehr auch feine Wolle habe, und doch hatte er nur 50 Rthlr. fär den Centner erhalz ten. Daß es möglich wäre, bey ihm auch eine ſo fei- nc Heerde zu errichten, ſchien ihm vorder Hand noch

| nicht einzuleuchten. Denn wo ſolc<e feine Wolle auf

den Schaafen wächſt, da hatte er einen ganz beſondern Begriff von allen übrigen Wirthſchafts- Verhältniſſen. Als ich ihm vorſtellte, daß es doch beſſer ſeyn würde, den A>er nicht bald nach dem Winter zu be- 18