Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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großen Theil Stoppel- Roggen. Das war nun freilich

eine Bewirthſchaftungsart, die ganz beſonders auf Er-

zeugung von Stroh hinarbeitete, und dennoch fehlte es an nichts mehr als an dieſem Material; obgleich der Viehſtand, wegen des wenigen Futters gering war. Da war denn auc< der Rein- Ertrag ſehr unbedeutend und lange nicht die Hälfte von dem, worauf ihn Herr Sc. brachte.

Es iſt für den praktiſchen Landwirth immer von größerer Wichtigkeit, zu erfahren, wie ein herabgeſeßtes Gut hinaufgebracht; als das, wie ein ſchon in gutem Zuſtande befindliches zu einer noch größern Vollkommen- heit erhoben worden iſt, Deshalb will ich Ihnen auch die Verfahrungsart des Hrn. Sch. genau ſo erzählen, wie mir derſelbe ſie mittheilte.

Zuerſt muß ich Sie mit einigen ſeiner Anſichten

bekannt machen. Auf die Frage, was für ein Aker-"

ſyſtem er befolge, antwortete er mir:,,gar keins! Denn, ſeßte er hinzu, der Landbau legt den Landwir- then täglich neue Fragen vor, die oft kein einziges Sy- ſtem beantwortet, und wo man ſich denn ſelbſt rathen muß. Id habe, fuhr er fort, hier immer ſo gewirth- ſchaftet, daß ich an jedes AFerſtu> beſonders dachte, und für jedes ſein eignes Syſtem wählte. So habe ich auf einem Wieſen- Umbruche, wo der Boden einen aus» ßerordentlichen Reichthum enthielt, ſechs Jahre hinter einander immer abwechſelnd Erbſen und Hafer, aiſo jedes dreymal gebaut, und immer habe ich ausgezeich- nete Früchte gehabt. Dadurch nahm ich dann dieſem reichen Aer etwas aus der Taſche und wandte es den ärmern zu.

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