Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
Seite
261
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-- 261= Das Land iſt nämlich hier eine Ebene, der Aer iſt reich an Humus, der von dem ſtark gebundenen Boden ſehr zurückgehalten wird. Dazu kommt noch, daß er ver- was bey ſeiner flachen Lage wohl natürlich iſt.

Von dieſem AMIN Strohverkaufe kommt denn au der niedrige Preis deſſelben. Män bezahlte näm- lich in frühern Jahren hier für das Sho>E, was am Gewicht 11 Centner enthielt, nur 1x Nthlr. 8 Ggr. Jekt ſteht der Preis deſſelben ohngefähr doppelt ſo ho<h. Daß das Stroh hier ſo wohlfeil verkauft wird, hat man ſo- gar der Gegend zum Vorwurf machen, und daraus auf wenig emſigen Betrieb der Landwirthſchaft ſchließen wollen.

Man hat hier die Beraöhnheit: ſchmale und ſehr hohe Beete von 6-- 8 Furchen zu macheu- Wahr- ſcheinlich wurde man dazu durch das ſchnelle Zuſammen- fließen dieſes weißen Thonbodens bey naſſer Witterung veranlaßt. Dieſe hohen runden Beete haben aber den Nachtheil, daß bey einem Winter, wo wenig Schnee fällt, und wo der Wind dieſen in die Furchen weht, die Eaat auf dem Rücken des Beetes ausfriert. Da finden ſich dann die Unkräuter auf demſelben ein, und wuchern, weil ſie hier einen vorzüglich guten Stand finden, auf eine ganz ausgezeichnete Weiſe. Nebenbey kommen ſie dann zur Reife, und ſtreuen ihren Saamen aus. Auf dieſe Weiſe wird dann ein Aer für eine lange Reihe von Jahren verunkrautet.

Wir kommen nun immer weiter in eine Gegend, ivo der AFerbau mit wenigen Ausnahmen noch gar ſehr in ſeiner Kindheit iſt, und wo die alten Obſervanzen und Mißbräuche mit Hutungen und andern Servituten