Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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bey ſo einem Aer ſeyn bey der Haferſaat. Denn da zu dieſer das Land nicht ſo ſehr gelo>ert wird, ſo legt ſich die entſtandene feſte Rinde dicht an den feſten Boden, und da dieſer, wenn die Walze darauf kommt, nicht nachgiebt, ſo entſteht auch kein Zerdrü>en der Ninde, und man würde da nur Uebel ärger machen. Daher wird auch hier bey dem Hafer nur die Egge, aber dieſe deſio mehr angewandt, Höchſt wahrſcheinlich iſt das von Hrn. Sch. angeführte Verfahren daſſelbe.

Wir wenden uns jeßt von Olbendorf aus öſtlich. Hier finden wir in der Gegend von Grollfau einen wei-

ßen Thonboden, der eine ſehr anhaltende Unterlage hat,

und deſſen Untergrund durchlaſſend iſt, Aus dieſer glü>s lichen Zuſammenſeßung entſteht dann auch ein vorzüg»

liher Grad von Tragbarkeit. Kalk wirkt auf ihm ſehr

vortheilhaft, und er wird auch fleißig angewandt. Bey ihm zeigen ſich die von mir im achten Briefe angeführten Wirkungen der Kalkdüngung ganz beſonders, Denn ob man gleich ſeit undenklichen Zeiten dieſelbe anwendet, und alljährlich einen Theil des gewonnenen Strohes ver- kauft, ſo zeigt ſich doch keine merkliche Abnahme der Kraft des Bodens, und man beginnt alle Jahre daſſelbe Verfahren. Der Kalk kommt in der Regel alle ſechs Jahre wieder. Denn da man Dreyfelderwirthſchaft treibt, ſo wird immer abwechſelnd die eine Hälfte dex Brache mit Miſte und die andere mit Kalke gedüngt.

Ob nun gleich durch den Kalk dem Boden mittels bar einige Kräfte zugeführt werden, ſo iſt dies doch nicht der fortgehenden Aus8ziehung gleich, und allmählig er- ſchöpft ſich derſelbe doch, wenn dies auch nur wenig ſichtbar iſt. Die Urſache aber, daß der Kalk hier ſo vortheilhaft wirkt, liegt wohl in der Natur des Bodens,

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