Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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nach einer ſtarken Düngung, werden alſo gewiß&nen ſehr lohnenden Ertrag bringen. Die in No. 5. ſtehen

nach ein und zweyjährigem Klee in friſcher Düngung,

und müſſen, da der A>er zu dem Klee ſchon in ſtarker Kraft niedergelegt ward, eher allzuüppig als ſchwach ſtehen. Der Roggen in No, 7. wird, wenn ihn nicht allzu ungünſtige Witterung trifft, gewiß ein ſehr ſtarkes

Mittelgetreide werden, eben ſo wisd det Hafer in No, 8.

ausgezeichnet ſeyn, da bey der natürlich günſtigen Be- ſchaffenheit des Bodens für dieſe Frucht, ſie ihn in einem noch recht kräftigen Zuſtande findet. Auf der Kleeweide laſſen die Schaafe nicht allein eine Menge Dünger fallen z ſondern ſie wird bey'm Umbruche noch außerdem friſch

gedungen. Da iſt dann wieder eine ausgezeichnete Rog*

gen- Erndte zu erwarten. Wird nun die Roggenſtoppel zeitig im Herbſte geſtürzt, ſo daß ſie allenfalls noh vor dem Winter nach der Herbſtſaat gewandt werden kann, ſo iſt auch eine gute Gerſten- Erndte zu erwarten. Und nach dieſer kann man, da ſie erſt die zweyte Frucht iſt, allenfalls wohl erwarten, daß der Rübſen, wenn nicht beſondere Umſtände nachtheilig auf ihn wirken, auch nicht gerade mißrathen müſſe.:|

Was dann die AFerarbeiten betrifft, ſv theilen ſich dieſelben ſehr gut nach der Zeit ab. Denn Winte- rung ſind alle Jahre 44 Schläge zu beſtellen, das be- trägt etwas weniges mehr, wie bey der Dreyfelderwirth- ſchaſt. Dazu kommt, daß ſich die Arbeiten bey dieſer Beſtellung ſehr regelmäßig vertheilenz denn die I des zweyjährigen Klees in No. 4. kommen zeitiger zum Um? bruche, als das+x des einjährigen. Die Kleeweide in No. 9. desgleihen. Wenn nun dieſe Flächen frühzeitig zubereitet und zuerſt geſät ſind, dann bleibt Zeit genug,

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