Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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verändert ſich oft in der Länge von einigen Ruthen mehr als einmal. An den Höhen finden ſich hie und da her- vorbrechende Quellen, und auf denſelben ſind. mitunter ſcharfe kieſige Kippen. Auf den Ebenen eignet er ſich aber zum Klee- und Weißenbau bey guter Düngüng ſehr 3 auch trägt er dann, wenn-das Jahr nur nicht all- zunaß iſt, guten Roggen und ſchöne Gerſte. Hafer bringt er bey einiger Kraft und Kultur immer ſehr ſicher,

Zum Verqueken hat er aber eine ſtarke Neigung. Das.

Wieſenverhältniß iſt gegen die A>erfläche gering. Auch

bedürfen die Wieſen einer großen Nachhülfe, die ihnen

Herr v. L. auch anfängt angedeihen zu laſſen. Unter allen dieſen Umſtänden fand derſelbe für gut, folgende Fruchtfolge einzuführen, nämlich: Eu rx) Winter- Rübſenz Ha&früchte und Futtergemenge gedüngt.|

2) Winter- Rübſen gedüngt; Arnaut mit Klees

" Roggen mit Klee.

3) Weißen mit Kleez Klee; Klee. 4) Klee durch den ganzen Schlag. 5) Roggen und Weißen gedüngt. 6) Erbſen.

7) Roggen.

8) Hafer mit Klee,

9) Klee- Weide.

TO) Roggen gedüngt.

IT) Gerſte.

Eine Bedenklichkeit ſtößt Ihnen wahrſcheinlich gleich beym erſten Anbli>e dieſes Fruchtwechſels auf, nämlich die, daß zweymal Winter- Nübſen auf einander- folgt. Herr v. L. aber hat früher beym Betriebe des Aderbaues in Sachſen die Erfahrung gemacht, daß der

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