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Jahre zur'Benußung liegen, bis dieſer A>er bey der wiederkehrenden Winterung wieder umgebrochen wird. Ihre Acer beſtellen ſie mit ihren Kühen. Dieſe ziehen größtentheils mit den Schultern, indem man ih» nen Kumter anlegt, die oben und unten getheilt: ſind und an den Seiten feſt anliegen. Die Thiere werden dabey am wenigſten angegriffen, und ſie beſtellen die Frühjahrs- und Herbſtſaat, ohne daß ſie däbey ſehr ab- kommen. Beſitzer von etwas größern Wirthſchaften die an 20 Morgen und drüber austragen, halten auch wohl einen oder ein Paar Ochſen, die dann mit den Kühen gemeinſchaftlich die A&erarbeiken zu machen haben. Sonſt werden bey größern Beſikungen auf dem ganzen Striche, den wir jeßt durc<hgangen ſind, weng Rinder zum Zuge gebraucht. Nur die Gegend von Do- briſchau herüber nach Arnsdorf und Roſen zu ausgenom- men, wo Ochſen von Dominien, hie und- da wohl auch von den Bauern, zum Pflügen gebraucht werden. Wir kommen nun auf unfrer Reiſe gegen Süden in einige bemerkenswerthe Fruchtwechſel- Wirthſchaften. Die erſte derſelben finden wir in Glambac<h, dem Herrn von Wentky gehörig. Er hat ſeine Felder. in fünf Schläge getheilt, und beobachtet auf denſelben, folgende Fruchtfolge:? 1) Behackte Früchte, Grünfutter und Hülſenfrüchte. 2) Gerſte mit Klee eingeſät.': 3) Klee zum Mähen. 4.) Winterung. 5) Hafer. Bey dieſer Fruchtfolge wird ſowohl der-Körner- und Stroh-, als auch der Futterbedarf vollkommen befriedigt. Denn da alle fünf Jahre ſtark, und nach dem Klee, da


