Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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Das AFerſyſtem, welches man hier befolgt, iſt das der Dreyfelder. Da man jedoch auch nicht unbedeu- kenden Anbau von beha>ten Früchten treibt, ſo. laßt man, da man nach dieſen immer nur Sommerung mit Vortheile nehmen kann, auf dieſe Klee, und zwar bis- weilen zwey Jahre hinter einander folgen, um dann wie- der in der Ordnung mit den übrigen Feldern zu ſeyn. Wo man aber. den zweyjährigen Klee nicht liebt, da nimmt man hinter den Halm- Früchten Gerſte, und hin- ' ter dieſer Winter- Roggen, in welchen man denn im Frühjahre den Klee ſät.== Sie ſehen leicht ein, welche Unbequemlichfeiten ein ſolches Feſtkleben an der Dreyfel- derwirthſchaft mit ſich führt; wenn man doch gern die AeFer zum Anbaue von Futterkräutern benußen, und auch nach dieſen immer eine Frucht haben will, von de- ren Gedeihen man gewiß ſeyn kann.

Die Bauern ahmen dies alles faſt auf gleiche Wei- ſe nac<. Bey den ſogenannten kleinen Leuten, deren AeFer beſonders. das Servitut der Schaafhutung nicht

haben, findet man folgende Fruchtfolge: 1) Gerſte und

Kartoffeln gedüngt, 2) Roggen, 3) Hafer. Und dies wiederholt ſich immer fort. Wären ſie nicht durch den, im Verhältniß zu ihren Ae&ern, ungewöhnlich ſtarken, Viehſtand,-den ſie vermöge des Rechts der Gräſerei, das ſie überall haben, aushalten können, in den Stand geſeßt, alle drey Jahre zu düngen, ſo würden ſie am Ende ihre Ae>er dermaßen entkräften, daß ſie gar nichts mehr als etwas leeres Stroh trügen. Der Rückſchlag der Körner in ihren Früchten iſt ohnedies'ſehr auffallend. Hie und da bauen ſie wohl auch etwas Klee. Dieſer wird in den Noggen geſät und bleibt gewöhnlich zwey

Jahre wiede!

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