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geht„iſt es, woraus der hieſige Ackerboden beſteht. Auf dieſem nicht ausgezeichneten Boden aber finden wir doch die Bebauer re<t wohlhabend. Dazu hat aber vorzüglich das Mergeln gewirkt. Schon vor beinah zwanzig Jahren fingen ſie dies an, und ſeßen es noch „ Immer mit ſichtbar gutem Erfolge fort. Der Mergel, welchen man hier anwendet,- iſt äußerſt kalkhaltig, und enthält bey erwa 15 pr. Ct. Thon und 5 pr. Ct. Sand 892 pr. Et. an Kalk., Er findet ſich nicht weit von Wanſen bey dem Dorfe Kniſchwiß, wo er in ausgedehn- ten und 6-- 8 Fuß tiefen Lagern liegt. Der in ihm enthaltene Kalk beſteht meiſt aus Muſcheln, die zum Theil noch in ihren Formen in ihm ſichtbar find. Er wird Schachtruthenweiſe am Orte verkauft, und ein Fuder von etwa 30 Kubik- Fuß kommt da ohngefähr auf 6 Gr. zu ſtehen. Ein ähnliches Lager liegt weiter - nach dem Gebirge ſüdlich, ohngefähr 3 Meilen von dem genannten, und zwar bey Gläſendorf und Tſcheſchdorf. Dem Kalkgehalte nach iſt er an beyden Orten nicht ſehr verſchieden, nur daß hier die Muſcheln weniger ſicht: bar ſind, als in dem bey Kniſhwiß. Aus dieſen bey? den. Lagern verſorgt ſich die Gegend in einem Durch- meſſer von mehr als 4 Meilen, und es werden alljähr- lim ungeheure Maſſen dieſer Düng- Erde weggefahren. Lekzteren Namen giebt man dem Mergel nämlich in der hieſigen Gegend faſt allgemein.
Von dieſem Mergel führt man ohngefähr 8--10 Fuder, mithin 240-- 300 Kubik- Fuß auf den Mor- gen. Seine Wirkungen ſind bald im erſten Jahre ſicht bar, und auf einem etwas gebundenen Boden wirkt er, wenn dieſer nicht ganz ausgeſogen iſt, beinah ſo auf- fallend, wie eine friſche Miſtdüngung. Man liebt es
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