Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
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hat. Um mich nun dadurch in meinen Anſichken und Urtheilen weder auf dieſe noh jene Art beſtimmen zu laſ- ſen, theilte ich Ihnen dieſelben hier mit, noch ehe ich jene Beſchreibung zu Geſichte bekam.

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Vierzehnter Brief.

Von Dobriſchau wenden wir uns öſtlih, Da finden wir an den Abdachungen des Rumsberges mehrere Dörfer, deren Obſtbau ſo bedeutend iſt, daß man im Sommer nur kleine Wäldchen zu ſehen meint, weil die Obſtbäume die Häuſer faſt ganz bedefen. Ein größtentheils milder Lehm, bis zu einer ſehr anſehnli» <en Tiefe bildet die hieſigen AFerfläßhen. Weißen und Erbſen gedeihen in der Regel ſehr gut auf ihm, auch iſt hier der Klee ein ſtets üppiges Futterkraut. Unter dem Lehme in bedeutender Tiefe liegt Kalkſtein, der am Rumzsberge in einem ſehr feinkörnigen Felſen bricht.

Ein Theil dieſer Dörfer gehört. zum Domainens- Amte Prieborn, das aber, außer einem vorzüglich ker» nigen und fruchtbaren Boden dem rationellen Landwir- the nichts Merkwürdiges bietet z wenn man nicht die jeßt alljährlich dort gemachten Verſuche mit Herbſtiein- ſaat im November, dies Jahr gar im December, und Frühjahrs- namentlich Gerſten- Einſaat zu Johannis hierher rehnen wollte, die aber bis jeßt noh wenig ge- lungen find, und deShalb wohl auch ſelten einen Nach-

„ähmer finden werden.

Wir wenden uns deshalb von hier nach Nügers- dorf. Ein lehmiger Sand, der in den Tiefen in einen ſandigen, zum Theil auch in einen ſtrengen Lehm über-'

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