5) Winterung, Dreſchhafer.' 6) Hülſenfrüchte,=- Brache 0RB DNN"als La- gerplaßz fürs Dorfvieh. 7) Winterung im ganzen Schlage. 8) Grünfutter und Hülſenfrüchte gedüngt. 9) Winterung, auch wohl Sommerung. 10) Klee, welcher, wenn noch ſo viel Dünger da iſt, gedüngt wird. 11) Winterung. 12). Sommerung.
In dieſen x1 2 Schlägen kommt die Hälfte mit Halmfrüchren vor, und da dieſe jedesmal in einen kräf-
tigen und gut vorbereiteten A&er kommen, ſo iſt an ih-
rem Gedeihen wohl nicht zu zweifeln 3 mithin wird auch der Ausfall an Stroh und Körnern gegen die Drey« felderwirthſchaft ſehr gering ſeyn, beſonders da noch ein ganzer und ein halber Schlag zu Hülſenfrüchten be- ſtimmt iſt, die zur Reife gelaſſen werden, und von dem Strohe nach dem Vorlegen ein großer Theil zur Einſireu Xommt. Ic führe abſichtlich alles immer auf die Drey- felderwirthſchaft zurü&, weil die eifrigen Anhänger der- ſelben, die eben desSwegen auch Anfechter des Frucht- wechſelſyſtems ſind, dem lekßtern immer den Vorwurf machen, daß es weit weniger Stroh und Körner erzeuge, und ihm deSwegen das mehr gewonnene Futter theuer. zu ſtehen komme. Da außerdem in zwölf Jahren zwey und eine halbe Düngung gegeben wird, ſo vermehrt ſich der Reichthum des Bodens doppelt, einmal durch die Wei- dejahre, und dann durch die Düngung.


