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Der Stand der Feldfrüchte war, als ich ſie ſah, untadelhaft, und faſt durchgehends ausgezeichnetz; das Vieh, wie ich ſchon bemerkt habe, im vortrefflichſten Zuſtande, und der Gang der ganzen Wirthſchaft in ei? ner wünſchenswerthen Ordnung.
Wir kommen nun auf die andern Herrſchaften, und zwar zuerſt auf die von Camenz in nördlicher Nich- tung zwey Meilen entfernt liegende
B. Herrſchaft Heinrichau,
Auf dieſer ſind erſt drey Vorwerke nach dem neuen Syſteme eingerichtet 3 die andern werden noh in drey Feldern mit anſehnlihem Futterbaue bewirthſchaftet. Die, drey eingerichteten ſind:
F: Vorwerk Moſchwiß.
Der Bodsn iſt hier ein milder und mit gutem Er- folge zu bearbeitender Lehm. Seine Unterlage iſt eben? falls Lehm, der bis zu einer bedeutenden Tiefe geht. Die Güte der Felder iſt aber nicht durc<hgehends gleich, indem die Höhen eine weniger reiche A&erkrumme haben, als die Tiefen... Im Ganzen iſt er aber immer ein ſehr guter und fruchtbarer Boden zu nennen. Auf ihm hat Herr P. folgende Fruchtfolge eingeführt:
1) Beha>te Früchte, ſtark== die andere Hälfte
Erbſen ſchwach gedüngt.
2) Gerſte mit Klee,== Winterung mit Weidegrä- ſern angeſät.
3) Klee zum Mähen,=- Grasweide.
4) Klee, zu Joh. gebracht.=“ Weide im Spaätk- herbſte ungepflügt.


