Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
Seite
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S5: HARD: 5

1) BehaEte Früchte, 5208 und Erbſen in friſcher

Düngung.

2) Gerſte mit Klee, Noggen und Gras und Weide- pflanzen.

3) Klee und Weide. 4) Klee auch Klee- Weide, zu Johannis gebracht,

5) Winterung.

6) Hülſenfrüchte ſchwach gedüngt und Brache.

7) Winterung.

8) Grünfuttev gedüngt,

9) Winterung,

I0) Sommerung.

Wer auf einem Boden von der angegebenen Art mit Leichtigkeit und Vortheil aus der Dreyfelderwirth- ſchaft in den Fruchtwechſel übergehen will, kann meines Bedünkens nicht füglich einen andern als ven, angeführ- ten wählen.

Es kommen hier zwar nur 5 Schläge, d. i. die Hälfte des ganzen Feldes mit Halmfrüchten vor, aber es können deren auch, wenn ein Boden dieſer Art in Kraft geſeßt und erhalten werden ſoll, wohl ohne Scha-

den nicht mehr damit bebaut werden. Denn zweyjähri-

ger Klee, ſo wenig ich ihn auf einem ſtark gebundenen und reichen Boden für vortheilhaft halte, iſt es doh auf einem ärmern und loſern; eben ſo auch die zweyjährige Weide. Denn nicht allein, daß ſich dadurch ſein Reich- thum vermehrt, ſo nimmt auch dadurch ſeine Bindung zu. Und was dann auc) wirklich an der Größe der Flä- <e für die Halmfrüchte abgeht, das dürfte leicht durch den beſſern Stand derſelben erſeßt werden.

Uebrigens iſt es auch nur bey dieſer Fruchtfolge 4oöglich, eine zweymalige Düngung und noch dazu den

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