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ſtimmen. In dem Hauptwäſſerungs-(Graben wird eine Grube mit hölzerner Verdämmung angelegt, worin ſich Schlamm und Sand abſeßt, und hierdurc< wird das Verſanden der Gräſereien verhütet, Durch dieſe Sorg- falt aber bewirkt man auch, daß man bey mittelmäßigen Jahren einen viermaligen ſtarken Graswuchs erhält. Den größten und unermüdet'ſten Fleiß zeigten ſie aber vor mehreren Jahren bey der Urbarmachung einer Vieh- weide. Da waren in Jahr und Tag aus einer wahren Wüſte die fruchtbarſten Felder geworden. Gruben wur- den ausgefüllt, unfruchtbare Berge durch Auffahren von Erde tragbar, Tiefen durch Anlage von Anſchwemmun- gen ausgefüllt, und überhaupt das Ganze fo vortheil- haft verändert, daß man es nicht wieder erkannte. Wer einen Plan angeben will, wie auf wüſten Ländereien Armen- Kolonieen mit ſchnellem Erfolge angelegt werden können, der kann ſich hier das Muſter holen.
Unſere Reiſe geht von hier na< Grüſſau. Das ſchöne und fruchtbare Thal, in welchem dieſes liegt, ſpricht uns ſchon von fern aufs freundlichſte an. Der röthlich graue Boden verwandelt ſich hier in einen weiß- lichten. Eine natürliche Folge des hier angehenden wei- ßen Sandſteines. Flachsbau iſt ein nicht unbedeuten- der Zweig der hieſigen Landwirthſchaft. Beſonders ſtark aber wird er in den Dörfern Gürtelsdorf und Traut- liebersdorf betrieben. Man hat durch die Erfahrung auch hier, wie ich ſchon oben bemerkt habe, die ſpäte Leinſgat ais>ie beſte befunden. Denn gewöhnlich ver- dirbt die frühe, wenn ſie auch verfucht wird, durch ſpä- te, nicht ſelten no<m zu Ende des Mai's einfallende Nachtfröſte. Man ſat meiſtentheils ausländiſchen Saa- men, und benußt den unmitfelbar von dieſem erzeugten
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