Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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mit einander übergehen, bewirkt wird.. Und. eine Wit- terung, die dieſen Gährungsprozeß am beſten modificirt, iſt dann auch eine vorzüglich fruchtbare. Daraus laßt ſich dann auh leicht die uns oft ſo unbegreiflich vorkom- mende Erſcheinung erklären, und die, wie Sie wiſſen, uns ſelbſt immer ein unauflösliches Problem blieb, daß nämlich oft eine Witterung, die uns anſcheinend die un- fruchtbarſie dünkte, dennoch auf die Vegetation zum Bewundern vortheilhaft wirkte, und wieder eine andere, die wir für ſehr fruchtbar hielten, grade das Gegen- theil that.:

Die Aerbeſtellung wird hier, wie faſt. im ganzen

- Gebirge, mit ziemlicher Sorgfalt verrichtet. Man pflügt

zur Winterſaat 3=- 4 mal. Nach der Braach- und Wendefurc<he wird nämlich, mit dem Ihnen bekannten Gebirgs-Ruhrhaken geruhrt,und gewöhnlich ſchon im Anfange des Septembers, bisweilen auch noch zu Ende des Auguſtes zur Saat gepflügt. Die Einſaat geſchieht etwas di>, und zwar 13. Preußiſche Scheffel ,auf den Magdeburger Morgen. Hie und da wohl auch noch mehr. Hierzu hat man einen doppelten Beweggrund.

Einmal, weil die Saat hier mehr als.im flachen Lande

dem Auswintern ausgeſeßzt iſt, und zweytens, weil bey der großen Neigung des Bodens zum Verunkrauten, ei- ne ſhwache Saat allzuleicht unterdrüFt würde. Die Frühjahrsſaat beeilt man ſo viel als möglich, und ſie iſt in hieſiger Gegend in der Regel ſpäteſtens in der Mitte des Mai's beendigt. Zu dieſer wird im Herbſte vorher der AFer geſtürzt, und wenn es nur möglich iſt, im Frühjahr geruhrt. Um das Auflaufen des Unkrautſaa- mens zu befördern, und dieſes dadurch zu vertilgen, läßt man die Ruhrfurchen gern einige Zeit offen ſtehen,