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ehe man ſie einegget. Zur Leinſaat wird der Aer vor? zugsweife gut beſtellt. Dieſe verſpätet man aber abſicht- lich, weil faſt immer die ſpät geſäte die beſte wird. Das Ende des Mai's, oder auch der Anfang des Julii iſt ge- wöhnlich der Zeitpunkt, den man hierzu für den beſten hält. Ueber die fernere Behandlung des Flachſes ſage ich Ihnen ndc<h Mehreres, wenn ich in die Gegend von Schömberg und Friedland komme, wo der Flachsbau ziemlich ſtark betrieben wird.
Die Erndte- Arbeiten werden zwar mit Fleiß und Thätigkeit, aber keinesweges mit der Fertigkeit betrieben, voie man dies im flachen Lande trifft. Es iſt als ob den Gebirgsbewohnern die längere Uebung fehlte, da Ihre Erndte unbedeutender iſt, und eine Menge Nebenarbei- ten als Fuhrweſen, Waldarbeiten, auch Weben 2c. die Landleute beſchäftigen. In der Regel bemerkt man an ven'Gebirgsbewohnern eine regere Thätigkeit, als an de- nen des flachen Landes, aber in dieſem Stüe iſt es um gekehrt. Die Garben macht man ziemlich ſtark, und das mag wohl vorzüglich daher kommen, weil, wegen des vielen Graſes im Getreide bey kleinen Garben der Ausdruſch gar zu gering ſeyn würde, und man ſich alſo nicht ſelbſt täuſchen will. Um an den Berglehnen und in den ſteinigten, vom Plazregen oft höchſt verdorbenen Wegen mit dem Getreide ſicherer zu fahren, haben die Wagenleitern in der Mitte weite Bäuche, die ſo voll als möglich geladen werden, um der obern Laſt ein Gegen- gewicht zu geben, und dem Umwerfen vorzubeugen. Daſſeibe beobachtet man auch beym Eipfahvren des Heues. Vierſpännig zu fahren iſt nur auf Herrſchaften üblich, bey den Bauern dagegen eine große Seltenheit. Am allerwenigſten aber ſpannt man mehr als zwey Pferde
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