Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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auf den Miſt ein. Iſt dieſer nun nicht in gleicher Thä- tigkeit, d. h. noc: in dem erſien Gährungsprozeſſe5 ſo wird er, ſo zu ſagen, übertäubt, oder richtiger, er geht in eine Art von Criſtalliſation über. Seine Poren, die durch die allzugroße Thätigkeit des Bodens geöffnet werden, und die durch keine eigene innere Gährung ſich

wieder ſchließen, bleiben offen und die Wände derſelben 7

verhärten ſich, und da iſt dann vollendet, was wir Bertorfen nennen. Daher kommt auch dies am aller- häufigſten bey einem hibigen Sandboden vor. Viele Landwirthe können ſich freilich, wenn ſie blos nach dem

Augenſcheine urtheilen, die Sache nicht erklären, weil

ſie. glauben, ein recht ſpekigter Miſt müſſe grade auf dieſem am vortheilhafteſten wirken, weil mit ſeiner Ma-

gerfeit ſich deſſen Fettigkeit am beſten vgueinigen und et-.

was Gutes erzeugt werden müſſe.=- Schließen wir nun analogiſch fort: ſo könnte es leicht treffen, daß die durch Erfahrung erprobte Gewohnheit im Gebirge grade auch die naturgemäßeſte ſey. Da nemlich hier der Bos den weniger naturliche Thätigkeit hat; ſo könnte ein.in der erſten Gährung begriffener Miſt grade eine Art von Vertorfung des Bodens bewirken. Ich ſage eine Art von Vertorfung, denn in dieſer Ausdehnung und Voll- kommenheit könnte ſie nie ſtatt finden, weil das Verhält- niß des Miſtes zum AFer zu gering iſt. Und wollte man es auch nicht eine Vertorfung nennen: ſo iſt doch viel- leicht grade die verſchiedene Zeit, in welcher der Miſt ſei-

ne Gährung eingeht, gegen die, wo dies der Aer thut, die Urſach, daß er weniger zur Vermehrung der Fruchf- barkeit deſſelben wirkt. Denn das iſi meine feſte Ueber- zeugung, daß dieſe grade durch die gleichmäßige und gleichzeitige Gährung, in welche Boden und Dünger

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