Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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niger, da dies nicht allein hier, ſondern im ganzen Ge- birge gilt, und man von ſo einer Menge Landwirthe, denen man das Zeugniß des größten Fleißes und eines nicht unbedeutenden Grades von Intelligenz mit allem Rechte geben muß, unmöglich annehmen kann, daß ſie blvs aus altem Vorurtheile das Beſſere überſehen wür- den. Die Sache iſt indeß von großer Wichtigkeit, und Sie wiſſen, wie wir oft in Geſellſchaft von mehrern tüchtigen Landwirthen darüber debattirten, ob es nicht eine Berſchwendung des Düngers ſey, wenn man ihn vor dem Aufbringen auf den Aer ſo ganz zergehen ließe. Sie wiſſen ferner, daß die meiſten Stimmen ſich immer dahin vereinten, daß Dünger, der in der erſten Gäh- rungs- und Zerſeßungsperiode aufgebracht wird, alle- mal am vortheilhafteſten auf den Aer wirkt, wenn er in und mit dieſem dieſe Gährung vollendet, und daß dadurch die Fruchtbarkeit des AFers ſchneller und ſtär- ker gewe>t würde. Sie wiſſen, wie nachtheilig es ſey, wenn ein ſo ganz zergangener Dünger im Aer vertorft und erſt nach Jahrelanger Dauer ſich endlich wieder zer- ſett und dem Aer Fruchtbarkeit mittheilt. Dieſer Folgerung nach ſcheinen die Gebirgslandwirthe, und die in Schleſien nicht allein, unrecht zu haben, daß ſie ſo ſehr auf ganz zergangenen Dünger halten. JIndeß möchte ich dies Urtheil doch nicht ſo ohne alle Einſchrän- kung über ſie ausſprechen. Ich denke mir die Sache ſo: das Vertorfen des Miſtes kommt, wie die Erfahrung

- Lehrt, im Gebirge höchſt ſelten vor und zwar wohl aus

keinem andern als dem natürlichen Grunde, weil der Boden hier weniger hikßig oder nach der neuern und be- ſtimmtern Terminologie, weniger thätig iſt. Denn gez rade ein ſo ſehr thätiger Boden wirkt auf einmal zu ſtark