Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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Die Getreide- Erndte trifft in der hieſigen Gegend früher, als im ganzen übrigen Gebirge, und gewöhnlich nur 8 Tage nach der im flachen Lande. Die Urſach da- von liegt in der Eingeſchloſſenheit dieſes Thales von al- ten Seiten, wodurch die rauhen Frühjahrswinde abge- halten werden. Erinnern darf ich Sie wohl nicht erſt daran, daß, wenn ich hier immer von dem Thale ſpre- <e, Sie ſich darunter nicht ein ununterbrochenes geeb- netes Thal zu denken haben; ſondern daß diefes mehrere bedeutende Hügel und Berge enthält, und daß der Be- griff eines Thales nur in Beziehung auf die hohen Berge, die dieſe Gegend umſchließt, gilt.

Da die Viehzucht hier, ſo wie im ganzen Gebirge faſt der Hauptzweig der ganzen Landwirthſchaft iſt: ſo ſehen Sie auch gleich ein, daß man die Felder in ſtarker Düngung. haben muß. Dies iſt auch ziemlich allgemein der Fall. Auch verwendet man auf die Zubereitung des Düngers nicht geringe Sorgfalt. Man ſeßt ihn regel- mäßig in einen ringsum glatt geformten Haufen und bes gießt ihn häufig mit Jauche. Nur ganz zergangener und ſpekartig gewordener Miſt wird auf die Ae>er gefah-

ren, und ob man gleich glauben ſollte, daß ein weniger,

zergangener Miſt auf dieſem mehr kalten als hikigen Boden durch ſeine Gährung zur Erwärmung deſſelben beitragen und vortheilhafter wirken müßte: ſo- ſind doch hier faſt alte Landwirthe ohne Ausnahme vom Gegenthei« ie überzeugt.

Daß man nicht ſchon bisweilen zufällig oder ab- ſichtlich Verſuche mit wenig zergangenem Dünger ge- macht haben, ſollte, und man die Sache blos den alten Schlendrian forttriebe, weil man. das Beſſere nicht. kenn- te, iſt keinesweges anzunehmen; und das um ſo we-

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