Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
Seite
11
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Oertlichkeit erkaubt, Winterung oder noch eine Sommer- frucht und Klee. Jch ſage, nachdem es die ODertlichkeit erlaubt: denn nicht überall iſt es rathſam Winterung zu

- bauen,-weil dieſe öfters, beſonders an den nördlichen

Berglehnen im Winter ausgeht. Wenn nün dann der Klee zweyjährig bleibt, und man hinter dieſem die oben angeführte Fruchtfolge wählt: ſo bekommt man eigentlich eine achtſchlägige Wirthſchaft. Jedoch bindet man ſich in der Eintheilung der Felder nicht ſtrenge an die gleich- mäßige Größe der Schläge 3 ſondern beſtimmt vielmehr

jedes einzelne AFerſtü> zu dem, wofür man es am beſten

geeignet glaubt, Den Klee füttert man nur zum Theil grün, und einen großen Theil beſtimmt man zum Ab- troF&nen: was auch ſehr nöthig, da man in' dieſer Ge- gend im Allgemeinen eher Mangel als Ueberfluß an Wie- ſen hat. Beym Abtro>nen des Klees aber haben viele von den kleinen Leuten und Bauern noch die nachtheilige Methode, denſelben in der Breite, oder, wie man es hier nennt, in Scheiben abzutro>nen, dadurch verliert er nun faſt alle Blätter und män rechnet ihn auch zu dem ſchlechteſten Heue. Auf den Herrſchaften aber tro>net man ihn meiſt in Lufthäufchen ab. Selten bedient man ſim der Kloppmeierſchen Methode, die auch hier, wie mir mehrere verſicherten, nicht ſonderlich glüEt: weil ein- mal der Luftzug gewöhnlich in den Gebirgthälern ſo ſtark iſt, daß ſich die Haufen da, wo er ſie trifft, nicht genug erwärmen, und das Heu ungleichartig wirdz und dann auch zweytens, weil die Witterung hier gar zu ſehr wechſelt, und nicht ſelten bey vem Auseinaäander- reißen der Haufen plötzlich ſtarke Regen einfallen, die dast Heu verderben.