| 1555„Bi "niger 0- Weiter nach Weſten und etwas tiefer kommen wir t Von" na? Screiberöshau. Nac allen Seiten zerſtreut N Heis| liegen deſſen Häuſer, und wenn man nach langer mühe- ſauch| voller Wanderung nun wieder nach dem Namen des neu- 06: 19 gefundenen Dorfes fragt, ſo iſt es immer noh das Alte. 0m“ M Hier finden wir den Pflug ſchon wieder, aber faſt nur 'hmer,| mit Nindern beſpanntz denn Pferde ſind auf dieſer Höhe n Ge:- eine Seltenheit. Der Boden beſteht hier aus einer mit ähn: unendlich vielem Granitgerbäle überſäten Auflöſung des ' das; Granits, der nach und nach durch Einwirkung der Luft Weis- ih und Nachhülfe des Menſchen zu einer tragbaren Aer- utter] krumme ſich bildete. Auffallend iſt ſeine einſaugende 1g be:| Kraft, und dieſe iſt es wohl auch nur allein, die ihn
v durc< Jahrtauſende hindurch allmählig zu tragbarer Erde Über, bildete. Dieſe einſaugende Kraft iſt aber auch die Ur: rauf| ſach von einer großen Menge Quellen, die überall hervor- eruht| brehen. Denn nicht durch das Herabſintern durch die un Felſen von der Höhe allein erzeugen fich dieſe Quellen. 02 fet:| Aber was die obere Rinde nun zu einer tragbaren Erde anzug bildet, hemmt hingegen die Vegetation wieder dur) die Zommer erzeugte Kälte, So ſteht in der ganzen Natur alles in| def ewigem Kampfe, und Eins widerſtrebt dem Andern 4' anfge-1- und mäßigt ſeine Wirkungen, damit keins zu hoch ſteige"D a, ud:' und das Gleichgewicht ſtöre. Aber dies lehrt uns auch, 1 wd:| beſonders auf dieſen Höhen, darauf zu achten, daß hie:| eſer Gt nieden nichts Vollkommenes ſey, und wir nah dieſem Ny f& ht uur hinaufbliken müſſen nach oben.| md Winterfrüchte gedeihen auf dieſea Höhen nicht, und ih fbedung. uur ſelten lohnt ein zu ihrem Anbau gemachter Verſuch.[| „weniger Sommerung, als Gerſte und Hafer, wächſt öfters. zur 0) foppe 1 Berwunderung, obgleich die Erndte des Lehtern biswei- 4'
| len ſich ſo verſpätet, daß er noch auf dem Felde Schnee:
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