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De schon die Römer viel von der jetzigen Entwässerungsart mittelst bedeckter Abzüge wufsten, ergiebt sich aus allen ihren Schriftstellern über die Landwirthschaft. Cato, Palladius, Columella und Plinius erwähnen ihrer und beschreiben Verfahrungsarten, die man nachher für neue Erlin- dungen ausgegeben hat. Columella sagt L. II. cap. IV. Ne lutosus ager tractetur— Nam quae limosa versantur arva toto anno desinunt P9S- se tractari, nec sunt habilia sementi, aut occasioni,.aut stationi.: In strengem und zähem Boden, wo das Wasser sich gar nicht einziehen kann, zogen sie offene Gräben vor. In solchem aber wo es auf
Seiten abgeleitet werden konnte oder in die Höhe quilli, bedienten sie
den
sich bedeckter Abzüge. Sie kannten den Vortheil, sie in einer schiefen Richtung quer über den Abhang eines Feldes zu ziehen. Ein Punkt, worinn die Neuern oft fehlen. Die Tiefe war gewöhnlich 3 bis 4 Fuls. Sie wur- den mit kleinen Steinen gefüllt, und wenn diese fehlten, mit Weidenstök-
7-.= 7.-- Y EI? Ce KEeTl oder Reisern. Letztere drehete sie wie ein 1 au. wine Verfahrunes-
art, welche jetzt in England mit dem Strohe ebenfalls beobachtet wird. Die römischen Wirthe bedienten sich dessen indessen nur dann, wann ih- nen bessere Materialien fehlten. Die Enden der bedeckten Abzüge ver- sicherten sie sorglälig mit grolsen Steinen, in Gestalt von Brücken gelegt, und den Ausfluls mauerten sie aus. Eine Verfahrungsart, die. Herr MWhyn Dacker in Irrland allein zu kennen glaubte! Nach der Tiefe der Abzüge zu urtheilen, schienen sie bestimmt, das aus den Quellen kommende Was- ser, so wie das sich auf einem flachen und zähen Boden gesammbelte Regenwasser abzuziehen. Für beydes schienen sie gleich bequem. Auf
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Ge- schichte der Ent wässe- rungs kunst bey den
Römern,


