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von dex Reviſion des Pachkanſchlages nach geendigter Pachtzeit, 427
Hh fällt eine Veränderung vor, Denn es iſt aus dem obigen bekannt, daß 4 dem Erbpächter Verſchiedenes als ſein Eigenthum überlaſſen wird, welches auf die er baar bezahlt. Von ſeinem Eigenthume kann er nun aber keine Pacht etPeitigt geben, ſondern der daraus aufkommende Nußungs- Antheil muß ihm ver Cheſrau bleiben. Deswegen müſſen die Zinſen davon zu gewiſſen Procenten, welche da ſind, auch hier der Billigkeit nach auf Biere von Handert zu ſeßen ſind, von dem (f ihten ganzen Ertrage abgeſeßt, und auf die Erhaltung der Gebäude muß auch u beſten etwas gut gethan werden, weil die Koſten dafär nirgends anders, als von 1, und dem Ertrage kommen können, Dieſerhalb iſt eine beſondere Berechnung zu machen, die dem Erkpacht- Contracte beygefügt wird. fam, GS. LI. urid, Iſt auf vorſtehende Weiſe alles berichtigt: ſs muß die Verhandlung it über dergleichen Geſchäfte auf eben die Art, wie bey einer andern Ver- ollen, pachtung, vorgenommen werden. Hus den getroffenen Verabredungen, det By welche alle wechſelſeitigen Verbindlichkeiten und Verſprechungen enthalten 1 Rech! müſſen, wird ein Contract ſchriftlich entrichtet, welcher die Grundlage der m; ſd ganzen Erbpacht wird, und der alles enthalten muß. Ein Beyſpiel eines hett, ſolchen Erbpacht- Contracts über eine Mahl- Mühle findet, ſich am Ende ert, dieſes Capitels unter A, (egalen Ce 4. Nachdem man nunmehro die ganze Beſchaffenheit der Erbpacht kennet, ſo wird man beurtheilen können, ob es vortheilhaft und rathſam ſey, Erb: pacht- Contracte zu ſchließen. Man muß Vortheil und Nachtheil gegen dew einander abwägen. : yon legen S. IZ. 1 und Daß ein jeder eine Sache, die ſein Eigenthum iſt; oder, welches in IIe, der Wirkung einerley iſt, die er wie ſein Eigenthbum behandeln und von der er ſich alle Nußungen für ſich und ſeine Erben verſichern kann, beſſer, mit mehrerm Fleiß, Betriebſamkeit und Aufwande zu deren Verbeſſerung mg behandelt, als eine ſolche, die er nur auf eine Zeitlang beſißet, und dann yy zurückgeben muß, ohne daß er die Früchte ſeines Fleißes genießen kann, iſt 6| wohl außer Zweifel. Es liegt in der Beſchaſfenheit der, Narur des Men 3%| ſchw. Es folgt hieraus, daß die Cultur der Ländereyen und die Verbeſ: dern| ſerung einer ganzen Landwirtbjchaft oder einer Nahrung, durch die der up"| Hbb 3 Nuhe


