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von den Special- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke. 37
den ſind. Das Verhältniß des Wieſewachſes zum Ackerbau ifi hier über; wiegend, oder wenigſtens in einem ſeltenen Gleichgewichte.
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Ganz anders verhält es ſich GE das Rindvieh nur um des Acker- baues willen gehalten wird, Hier wird die Futterung eingerichtet, wie der Ackerbau es erfordert, und das Vieh wird mehr zu ſeiner Erbaliung, als um deſſen Erg:ebigkeit willen, die freilich nicht verabſäumet werden darf, ſo weit es thunlich iſt, gefuttert. Ein großer Unterichied wird ſich bey milchendem Viehe finden, wenn es mit Heu und Grummet, oder wenn es mit Stroh gefuttert wird,-
CG. 6. Soll die Futterung des Rindvi:bes auf einen guten Ertrag deſſelben an Milch, Butter und Käſe eingerichtet werden; ſo muß man auf eine Kub ein, auch wol ein und ein halbes gutes vierſpänniges Fuder Heu rech! nen, und es muß dabey doch noch 3 bis 4 Schock Hafer=-oder auch Ger ſtenſtroh bekommen.| Hiezu wird. demſelben von aufgeſchnittenem langem Stroh und Grummert Futter wit Q-blkuchen und warmen Waſſer aufgemengt, gegeben. Dieſes heißt Södefutter, und iſt ſonderlich dem milchenden Viebe ſehr zuträglich, Es giebt auch mehr Milch davon, als von dem trockenen Futter. Denn bey der Beſchaſſenheit ſeines Magens kanu es. dieſes nicht ſo gut verdauen, als jenes,- Außerdem werden mit demſelben auch noch Rüben, Kartoffeln und Abgänge von Kohl und dergleichen gefuttert,
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S- 7- Wo das Heu vorhanden iſt, werden die Rinder ebenfalls damit g6s futtert, und bekommen dabey gutes Saufen, die Kälber aber müſſen das zarteſte und beſte- Heu haben,<
S. 8.
Wo hingegen nicht genugſames-Heu vorhanden. iſt, da muß die Fut/ terung, anders. eingerichtet werden. Das Rindvieh muß ſich ohne Heu bes helfen, nur die Zugochſen und milc<hende Kühe bekommen ſodann nur Stroß und erſterwähntes Södefutter. Dieſes bekommen ſie Morgens und Abends, und-Mittags jedes Stück ein Bund Hafer- oder Gerſtenſtroh, Nachdem der Rübenbau, ſonderlich der, der. ſogenannten Türnips und der Kartof« fela in Aufnahme gekommen iſt, kommt dieſes der Futterung, ſonderlich Hey dem milchenden Viehe, ſehr zu ſtatten, Dergleichen Futter vermehrt die Milch ungemein. Auch Suech als Klee und Cſparſette, iu
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