36 Zweytt Abſchnitt
Des zweyten Adſchnitts erſtes Hauptſtück.| Von dem Special» Anſchlage des Ackerbaues.|
Erſtes Capitel,|(
| Von der Unterſuchung des Viehſtandes und des für den Ackerbau M zu gewinnenden Düngers,| NN S- 1; ſo we | Die Unterſuchung des Viebſtandes aller Art bey einer mit Ackerbau mid! verbundenen Landwirthſchaft hat folgende Gegenſtände: wt
1) Wie viel Rind- und S<haafvieh kann im Winker ausgefuttert,
2) wie viel kann deſſen im Sommer auf der Weide ernährt werden?
g) Wie viel Dünger kann von dem möglich zu haltenden Viehe aller(m) Art, Zugvieb und Schweine mit eingerechnet, zum Nuken des Ackerbaues uh erfolgen?| ww,
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Um die erſte Frage zu erforſchen, muß man wiſſen, wie viel Futterung Et auf ein Stück Vieh nach ſeiner Verſchiedenheit zu rechnen iſt. Das zu Ww futternde Rindvieh beſtehet in Saamenrindern(welche auch Zucht- Reit/| ſch und Springochſen heißen). in Zucht- oder milchenden Kühen, in Rindern u ynd Kälbern.| ſey
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Allgemein iſt zu bemerken, daß die Futterung des Rindviches nicht in allen Landwirthſchaſten gleich ſeyn kann, Der nach der Beſchaffenheit derſel, ben zu erhaltende Zweck verändert dieſes. Wird das Rindvieh des Acker?- j baues wegen gehalten: ſo iſt dieſer. der Hauptzweck und die Haltung des es
- Viebes als Mittel dazu anzuſehen. Es giebt aber Landwirthſchaften, wo| jut die Viehnußung der Hauptzweck iſt, und der Ackerbau nur um deswillen| getrieben wird, Hier iſt die Viehzucht der Hauptwirthſchaftsweig.|| ); 4 eryn
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Es fällt in die Augen, daß nach dieſen verſchiedenen Hinſichten auch Un) ee) die Futterung des Rindviehes ganz verſchieden ſeyn wird. Will man den"DN höchſten Nußen aus der Viehzucht und dem Ertrage des Viehes erziehlen: da Ri ſo muß daſſelbe ſo gut gefuttert werden, daß dadurch dieſe Ergiebigkeit auf| fini den möglichſten Grad getrieben wird. Dieſes iſt nur da möglich, wo bey da Wieſewachs und Sommerweide in hinlänglicher Menge und Güte vorhan“| WM
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