22|'" Erſter Abſchnitt
| gm Eben dieſes iſt auch in Betracht des ſe<ſten Grundes zu beachten.| u von fi Auch. der- Bauergmann; der große und mittlere Bauergüter beſißt, iſt zum| Yacht größten“ Theil. in der Verbeſſerung der Landwirth'chaft fortgegangen,"ahmet ſetalih(at eine ſolche Erſparung der Nusſaat, von der er gute Folgen fiehet,'nach, Duſs ld und“ es. giebt deren, die den- Unterſchied der ſtärfern und. ſchwächern Ausſaat Pah! nach der Verſchiedenheit der Güte“ und. Läge des Landes recht gut zu beur| nm theilen wiſſen. Nicht alle ſind bis zur Gedankenloſigkeit dumm, 1| qu;13 EE- R. EE EE GERETTETE 200 LIM:'. Aus dieſer Beantwortung der gemachten Einwürfe! gegen Erforſchung 11" af des Ertrages durch Abhörung ſachverſtändiger Landwirthſchafter: wird.: ſich abit je] ſattſam ergeben, daß es gar nicht unthunlich ſey, dieſe Verfahruangsweiſe ſelben at mit Nußen zu gebrauchen, Nur muß man in der Ausiwvähl der Leute ,. näch. ſiehingt denen man ſich gründlich erkundigen muß, vorſichtig ſeyn: Es. wäre ja ein dung dt wahres Unglück, wenn es in einem Bezirke nicht einige» verſtändige und vn 300) redliche Landwirthe, auch unter den Bauern geben ſollte; Wäie:müßte es da veni um den Landbau ſichen?= Die zuverläßigen muß man wählen'und dazu(nn auch diejenigen Haushaltungsbediente, die in dem in Frage ſeyenden Haus- damit halte ſelbſt gehandeit haben, befragen. Auch hiebey-braucht es nicht ſein| Own Bewenden zu haben, ſondern man kann. die vorhandenen Feld- und Wirth» fang ſchaftsregiſter zu Hülfe nehmen, Vergleichungen anſtellen; die Abweichung gen zu neuen Nachforſchungspuncten machen,+ und ſo bis auf den Grund der Sache gehen, ſo weit er ſich überhaupt in dergleichen Dingen erreichen j Yu läßt. In der Folge wird die angegebene beſondere Verfahrungsweiſe dieſes| Wer alles deutlicher machen, DNM, I" ſem, | S. IT;. wer] Es entſtehet die Frage! ob die in Dienſten der Beamten und Pächter ſoft m ;- ſtehende Leute als Zeugen bey der Unterſuchung des Hausbalts abgehöret,| ſhmii| und dem Pächter zugemuthet werden könne, ſolche zu dem Ende zu ſtellen? Untitſyhn Deren Bejahung iſt wol keinem Zweifel unterworfen. Denn es können| Obirdiefe dergleichen Leute überhaupt Zeugen in ihres Brodherrn Sache ſeyn, und| Woſchlog 4; in manchen Fällen entſteht nur ein„Zweifel ,- ob deren Zeugniß für den| de Brodherrn ganz glaubhaft ſey. Wenn man aber den Gegenſtand eines fuhng fat ſoichen Zeugniſſes, als das, wovon hier die Rede iſt, näher betrachtet: ſo, ſhot findet ſich, daß ſie eigentlich nicht in der Sache ihres Brodberrn abgehört Untetihun, werden, Denn ſie ſöllen nicht zu dem Ende Zeugniß geben, daß demſelben[hoff" von dem, was er in der vergangenen Zeit erworben hat, wiederum etwas fm ſolle, |. 36;


